An der Schwelle: Ahnengedenken

Die Feste und Rituale der heidnischen Kulte und Religionen orientieren sich am Zyklus des Lebens und der Natur.  Die jüngeren Religionen haben bei ihren Festen oft historische Bezüge zu ganz bestimmten Ereignissen (Geburt oder Tod des Religionsstifters, Ereignisse wie Luthers Thesen-Veröffentlichung) hinzugefügt und dann doch teilweise zyklische Elemente übernommen.
Diese Zyklen strukturieren die Zeit und helfen, sich bewußt dem Wandel von Werden und Vergehen zu stellen und einen Umgang damit zu finden.

Der Vergleich verschiedener Traditionen, Bräuchen und Mythen zeigt verblüffende Gemeinsamkeiten in verschiedenen Kulturen und Religionen.

Ich empfehle dazu den Artikel „Spekulative Gedanken und Assoziationen zum Ahnengedenken, Samhain, Lughnasadh und „Día de Muertos“ auf sternenkreis.de zu lesen.

Einen speziellen Blick auf die Feier der Göttin Hel wirft dieser Artikel der Heidnischen Gemeinschaft.

Diese Gemeinsamkeiten – besonders an den Wendepunkten zwischen „heller“ und „dunkler“ Jahreszeit geben den Ritualen eine ganz besondere Tiefe und Kraft.

Wie immer und wo immer ihr dieser Tage seid, die Ahnen ehrt, der Toten gedenkt und das Leben feiert, spürt hinein in diese weltweite Verbindung.

 

Am Donnerstag, dem 29. Oktober um 21.00 Uhr widmet sich die Radiosendung „Witches On Air“ daher auch dem Thema „Ein mystischer Spaziergang durch Wien“.

Außerdem gibt es natürlich in und um Berlin zahlreiche Veranstaltungen zu diesem Thema – vom Gelage im Germanischen Langhaus Krügersdorf über ein Samhain-Event im Slawendorf Brandenburg und ein Samhain-Event in Phoebes Hexenstube bis hin zu vielen Ritualen und Festen in Vereinen und Zirkeln.

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