Die pagane und magische community der Stadt - "Wir sind die mit den vielen Göttinnen und Göttern!"

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Spiritualität in den Zeiten des Corona (von Heloisa – Lulu Saille)

Also, das Leben. Plötzlich änderte sich alles. Ein relativ unbekanntes Virus, das eine Krone trägt, beginnt, wie um seinem Namen gerecht zu werden, unser Leben zu regieren. Alle müssen zuhause bleiben, nervös und beängstigt, seit diesen jenem Montag im Januar, als wir entdeckten, dass das Virus in Deutschland angekommen war. Seitdem scheint es schwieriger, ruhig und hoffnungsvoll zu bleiben und, um ehrlich zu sein, scheint auch unsere Spiritualität auf die Probe gestellt zu werden. Von einer angeblichen “Säuberung der Welt”, die alle hundert Jahre stattfindet, bis zum Vergleich der gegenwärtigen astrologischen Konstellation mit der in den Zeiten der Pest, ergeben sich zahlreiche Theorien darüber, warum wir mit dieser Situation konfrontiert sind.

Die Wahrheit ist, dass niemand mit Sicherheit sagen kann, warum wir die jetzige Situation erleben. Daran zu glauben, dass Pandemien eine Arte göttliche Bestrafung sind, hilft mir zumindest nicht wirklich (schließlich hat mich das Heidentum genau deswegen angesprochen, weil ich nicht an einem rachsüchtigen Gott glauben kann). Selbst in solchen Tagen des Corona glaube ich immer noch an den Teil der Charge of the Goddess, der sagt:

„Ich verlange keine Opfer, denn siehe: Ich bin die Mutter allen Lebens und meine Liebe ergießt sich über die Erde.”

Okay. Aber was nun? Wie kann man noch den Glauben in einer so schwierigen Zeit bewahren? Zunächst ein Vorschlag: Anstatt Dich zu fragen, “ warum passiert mir/ uns das ?”, frage dich: “ was kann ich aus dieser Situation lernen?” Mit oder ohne COVID-19 sind wir ein Teil der Welt. Zuhause oder nicht, sind wir auch ein Teil der Götter und der Natur. Wir sind Hexen, wir sind Magie – wir sind aus Sternenstaub gemacht. In diesem Sinne, hier sind ein paar Vorschläge für spirituelle Aktivitäten, die wir auch in Zeiten des Corona pflegen können:

Altar der Wicca – Vorfahren

Organisiere Deinen magischen Raum und kümmere Dich um Deinen Altar:

Was Du brauchst: einen Ort oder Platz in Deinem Hause, der als Altar dienen kann, wie z.B. ein kleiner Tisch, einen Platz im Regal oder ein leerer Raum; Gegenstände, die Dich an das Göttliche erinnern, wie z.B. Statuen, Kerzen, magische Instrumente, Steine usw.

Wenn Du noch keinen Altar zu Hause hast, nehme diese Zeit, um einen magischen Raum zu schaffen. Wenn wir einen Altar errichten, schaffen wir einen magischen Bereich, der und nicht nur mit dem Göttlichen verbindet, sondern auch mit dem Geist und der Essenz der Orte, an denen wir uns befinden.

Wie das geht: Errichte Deinen Altar an einem bestimmten Ort in Deinem Haus oder Wohnung. Platziere dort Instrumente und Gegenstände, die Dich an das Heilige erinnern, wie z.B. Statuen oder göttliche Illustrationen, Steine, Darstellungen der Elemente der Natur etc. Ein paar Minuten unseres Tages zu nehmen, um einfach vor dem Altar zu SEIN, ist eine äußerst kraftvolle und erfrischende Aktivität.

Ehre Deine Vorfahren:

Was Du brauchst: Wie beim Altar, brauchst Du einen kleinen Bereich bei Dir zuhause, an dem Du Fotos und Objekte zur Erinnerung Deiner Vorfahren platzieren kannst. Eventuell brauchst Du auch kleine Geschenke oder “Opfergaben”, die Du Deinen Vorfahren geben möchtest.

Wie das geht: Diese ist eine sehr einfache Aktivität, da die Meisten von uns etwas zu Hause haben, was uns an unsere Vorfahren erinnert. Wir alle sind das Ergebnis einer enormen Kette des Lebens, das Ergebnis der Liebe unzähliger Menschen, die vor uns kamen. Aus diesem Grund ist die Ehre der Vorfahren eine schöne Art, auch die Heiligkeit der Existenz zu ehren. Denke daran, dass Deine Vorfahren auch schwierige Zeiten durchgemacht haben, wie etwa die, in der wir jetzt leben. Dieser ist also ein guter Zeitpunkt, um sich mit ihnen zu verbinden und sie um Hilfe und spirituelle Führung zu bitten. Du kannst Deinen Vorfahren ehren mit einem Altar (oder Fotowand), egal ob diese die Vorfahren deines Glaubens (die also, die vor Dir deinen magischen Weg gegangen sind), des Blutes (also Deine Familie) oder des Herzen (also der Familie, die Du gewählt hast, die, die Du liebst, selbst wenn diese nicht mit Dir verwandt sind).
Platziere dort Fotos und Objekte, die Dich auf Deine Vorfahren erinnern, und nutze diesen Bereich, um ihnen zu danken.

Meditation mit Tarotkarten

Lerne die Elemente in dir zu erkennen

Was Du brauchst: nichts, nur Dich selbst In der letzten Zeit habe ich gesehen, wie viele meine Freunde über die sozialen Medien sagten, dass sie Kerzen, Weihrauch, Räucherstäbchen und co. gehamstert hätten, hätten sie nur gewusst, dass sie zu Hause bleiben müssten. Es ist eine Tatsache, dass magische Instrumente und Objekte große Hilfssymbole auf jeder spirituellen Reise sind. Aber dass alle Läden nun geschlossen haben, ist auch eine Tatsache. Okay, bei einigen Geschäften kann man zwar online bestellen oder sogar Bestellungen abholen, aber: Anstatt Deine Gesundheit und die Gesundheit der Ladenmitarbeiter zu gefährden, versuche, erstmal ohne Instrumente und Objekte, das Heilige in Dir selbst zu suchen – oder vielmehr zu finden. Schließlich bestehst Du auch aus den 4 Elementen: Die Erde ist Dein Körper, die Luft ist Dein Atem, das Feuer sind Deine Wärme und Dein Geist und das Wasser sind Deine Körperflüssigkeiten. Wo immer Du bist, sind auch die 4 Elemente da.

Wie das geht: Um die 4 Elemente in dir zu finden, erlebe sie in Deinem Körper.

Wie? Ein paar Ideen:
Um Dich mit der Erde zu verbinden, erlebe Deinen eigenen Körper. Berühre Deine Haut, denke an Deine Knochen, lege Deine Hände zusammen und bemerke die materielle Struktur Deines Körpers.
Um die Luft in Dir zu erkennen, konzentriere Dich auf Deinen Atem – den Atem des Lebens. Atme ein und aus und visualisiere, dass magische Energie durch Deinen Atem fließt.
Um das Wasser in Dir zu erkennen, denke an Deine Körperflüssigkeiten. Der menschliche Körper besteht zu 60 bis 75 Prozent aus Wasser. Deine Tränen, Dein Speichel, Dein Blut sind Darstellungen des Wasserelements in Dir.
Und schließlich Feuer: unsere Wärme. Um Dich mit diesem Element zu verbinden, reibe Deine Hände zusammen, bis sie Wärme erzeugen, oder bewege Dich, um Deinen Körper aufzuwärmen.
Glaube es mir: Das Ergebnis der Arbeit mit den 4 Elementen in Deinem eigenen Körper ist ebenso kraftvoll wie mit Instrumenten, da unsere Kraft auch den Göttern Kraft gibt.

Meditiere

Was Du brauchst: nichts außer Dich selbst, aber eventuell (wenn Du welche hast): Kerzen, Orakel, Weihrauch
Wie das geht: Meditieren ist eine magische Aktivität, die Du jederzeit und überall machen kannst. Atme tief, um Dein Geist und Dein Herz zu beruhigen. Für diejenigen, die sagen, dass sie nicht meditieren können, weil sie glauben, dass sie sich nicht dazu bringen können, an nichts zu denken: Es gibt andere Arten von Meditation. Zum Beispiel: Anstatt unbedingt zu versuchen, an gar nichts zu denken, wie wäre es, wenn Du auf all den Symbolen, Bildern und Gedanken achtest, die Dir in den Sinn kommen? Nimm Dir die Zeit für jeden Gedanke und beobachte sie. Du kannst mir glauben: Irgendwann wird sich Dein Geist beruhigen.
Mit Gegenstände meditieren: Wie wäre es, wenn Du täglich eine Tarotkarte oder eine Rune auswählst und über deren Bedeutung meditierst? Du Kannst auch täglich oder wöchentlich eine Gottheit oder ein Element auswählen. Die Möglichkeiten sind, wie alles in der Magie, endlos.

Die Familien-Vorfahren

Schutzarbeit mit Meditation für Deine Geliebten, Deine Verwandten und die Erde

Was du brauchst: Nur meditieren

Nutze Deine Meditationsmomente, um die Welt zu heilen. Ähm, ok, wahrscheinlich kannst Du allein doch nicht die Pandemie stoppen… aber Du kannst klein anfangen. Beginne es, indem Du beim Meditieren positive Energie an diejenigen sendest, die Dir wichtig sind: Deine Familie, Deine Freunde, Deine Nachbarn. Diese harte Zeiten werden wir zusammen durchstehen. Wenn jeder von uns jeden Tag etwas positive Energie und Liebe an diejenigen sendet, die wir lieben, erreichen wir bereits eine große Anzahl von Menschen und Orten.

Wie das geht: Visualisiere eine leuchtende Energie, die von oben auf Deinem Kopf glänzt.
Langsam füllt Dieses Licht Deinen ganzen Körper und leuchtet durch Deine Finger, Glieder und überall um Dich herum. Diese Energie wächst und wächst immer mehr, beleuchtet Dein Zuhause und erstreckt sich, und somit erreicht das Licht Deine Familie und Deine Freunde.
Denke immer Daran an diese einfache Regel der Magie, immer wenn Du das Universum um etwas bittest: Einen Wunsch für Dich, einen für die Menschen, die Du liebst, und einen für die Welt.

Erstelle einen Astraltempel

Was Du brauchst: eine Trommel oder Rassel, meditieren

Der Astraltempel ist ein magischer Raum, der aus Deiner Energie geschaffen wird und jenseits der Grenzen der menschlichen und materiellen Realität liegt. Ein Astraltempel ist wie Dein eigenes magisches Reich, eine Gedankenform, die aus Deiner Kraft geleitet werden kann. Um einen Astraltempel zu schaffen, brauchst Du eine Trommel oder Rassel, die Du für eine magische Reise verwenden kannst, und ein Lied, das für Dich magisch ist (selbst ausgedachte Lieder gehen auch).

Wie das geht: Starte Dein Ritual so, wie Du es normalerweise tust (zum Beispiel: Als Wica würde ich einen Kreis reinigen und ziehen, die 4 Elementen, die Göttin, den Gott und die Vorfahren rufen). Fange an zu trommeln (oder rasseln) und singe ein magisches Lied. Tanze und bewege Dich (denke daran, dass alles, was wir tun, Energie und Kraft erzeugt). Wenn Du das Gefühl hast, dass das Energieniveau das Maximum erreicht hat, höre auf zu trommeln, schließe die Augen und visualisiere diese Energie, die Du spürst, in der Form einer leuchtenden Kugel, die in allen Richtungen wächst, bis sie explodiert. Die Funken dieses Lichts beginnen langsam, eine Brücke zu bildern. Überquere diese Brücke in Deiner Meditation und schaue Dich um, bis Du einen Tempel siehst: Dein Astraltempel. Wenn Du es identifiziert hast, schaue Dich immer mit Deinem dritten Augen um, bis Du den Eingang findest. Merke jedes Detail Deines Astraltempels, das ist Dein magischer Ort. Jedes Mal, dass etwas oder Jemand in dieser Meditation auftaucht und Du Dir unsicher bist, ob diese Person oder Bild gut oder nicht ist, visualisiere, dass Du einen Athame oder ein Schwert in der Hand hast: Wenn es sich um einen nicht sehr positiven Bild oder Wesen handelt, wird die Figur verschwinden. Kehre nach dem Erstellen Deines Astraltempels zu Deinem normalen Bewusstsein zurück und beende Dein Ritual wie gewohnt.

Hinweis: Die Übung mit der Lichtkugel wird nur zum ersten mal zur Erstellung des Astraltempels verwendet. Danach kannst Du normalerweise durch einfache Meditation auf Deinem Astraltempel zugreifen. Besuche Deinen Astraltempel, wann immer Du Kraft brauchst, Dein Geist ausruhen und dem Göttlichen näher sein möchten.

Altar der Göttin Fortuna

Schreibe ein magisches Tagebuch, Grimoire oder Book of Shadows (Buch der Schatten)

Was Du brauchst: Papier und Stift

Wenn Du noch kein Buch der Schatten oder ähnliches hast, wähle ein Notizbuch, um Deine magischen Übungen, Gebete und Rituale aufzuschreiben – zum Beispiel könntest Du alle diese Übungen, die hier vorgeschlagen werden, in dieses Heft oder Buch aufschreiben.

Wie das geht: Nehme ein Notizbuch, um Deine magischen Erlebnisse oder sogar Deine täglichen Aktivitäten (wie bei einem Tagebuch) zu notieren. Wenn Du kein Notizbuch zur Verfügung hast: Im Internet findest Du mehrere Websites mit Informationen zum Erstellen eines Notizbuchs. Natürlich kannst Du alles auch in lose Blätter schreiben und in einem Ordner organisieren, falls Kreativität gefragt wird.

Segne Dich täglich:
Was Du brauchst: nur Dich selbst und ein Gebet Deiner Wahl
Wie das geht: Segne Dich jeden Morgen beim aufwachen mit einem Gebet Deiner Wahl.
Mache dasselbe Abends, bevor Du ins Bett gehst, und danke für Dein Tag, den Du erlebt hast.

Ich hoffe, diese Ideen helfen Dir, leichter durch diesen Tagen zu kommen. Falls Du Dich mal ohne Kraft fühlst, denke daran: Wir sind Heiden und glauben an Magie. In unserer Glaubensgeschichte haben wir schwierigere Zeiten überlebt, und dennoch bleibt unser Glauben immer noch stark, lebendig und wunderschön. Wir haben gelernt, mit den Göttern zu leben und ein Teil von denen zu sein. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, unseren Glauben wirklich zu nutzen, als eine große Initiation. Wenn es so ist, dann ist es Zeit, Schönheit in Allem zu erkennen, mit dem Segen der Götter. Vielleicht können wir Diese Zeit als eine eine große Büchse der Pandora sehen. Und dann können wir am Ende das Wichtige finden: Unsere Hoffnung.

Imbolc feiern ( von Heloisa – Lulu Saille)

Das Ende des Winters rückt immer näher. Bald wird die Sonne zurückkehren und mit ihr alles Leben auf der Erde. Langsam erwacht die ganze Natur zum wiedergeborenem Leben.

So wird zwischen der Wintersonnenwende und dem Frühlingsanfang am 1. Februar Imbolc oder Imbolg gefeiert, eines der 4 großen Feste, die aus der keltischen Kultur stammen. Dieser Sabbat, dessen Name wörtlich „im Mutterleib“ bedeutet, kündigt die ersten Anzeichen der Rückkehr des Lebens an.

Bald wird Brigids den Mantel des Winters aus der Erde entfernen, und ihren grünen Mantel der Schönheit über die Erde strecken. Sie, die die Sonne ist, wird die Vögel, die Hitze und das Leben zurückbringen, daher ist es üblich, sie an diesem Tag zu feiern.

Wie kannst du Imbolc feiern?

– Zünde eine schwimmende Kerze in einem Topf mit Wasser an. Brigid ist die Göttin des heilenden Wassers und des Feuers. Eine schwimmende Kerze kann sie daher perfekt darstellen. Dabei kannst du um Brigids Segen der Reinigung und Erneuerung beten, sowie darum, dass die Wärme der Flamme dieser Kerze Fülle und Glück in bringen.

– Ein Brigids Kreuz (Bogha Brid) basteln: Auf mehreren Internetseiten findet man Anweisungen zum Herstellen eines Brigids Kreuzes. Hänge es an die Tür Deines Hauses oder es auf Deinem Altar.

– Ein Stab für Brigid basteln: Der Stab steht für Feuer, und Brigid ist die Göttin der Poesie, Musik und Inspiration. In alten Zeite wurden Stäbe mit kleinen Glöckchen verwendet, um Brigid zu beschwören. Du kannst diesen Stab in deinem Imbolc-Ritual verwenden, um diese Göttin musikalisch zu rufen.

– Brigids Bett: In alten Zeiten wurde eine Puppe aus Körnern, Schilf oder anderen natürlichen Materialien hergestellt, um Brigid darzustellen, auch Brídeóg genannt. Diese wurde auf ein Bett oder einen Altar (oder sogar auf dem Fensterbank) gestellt, um Brigids Segen zu bringen.

– Meditation der 5 Steine: Im Brigidentempel in Kildare gibt es 5 Meditationssteine. Die erste repräsentiert Brigid als die Frau der Natur. Die zweite repräsentiert Brigid als deie Friedensstifterin. Der dritte steht für Brigid als Freund der Armen, der vierte für das Gesicht von Brigid als Feuer des Hauses oder des Kamins und der fünfte für den Stein der Meditation. Am Ende befindet sich Brigids Quelle. Stelle 5 Steine vor einen Topf mit Wasser und einer schwimmende Kerze und meditiere über diese Aspekte von Brigid. Am Ende kannst Du das Wasser berühren und die Wärme der Kerze in Deinen Händen spüren und Dich damit segnen.

– Besen: Imbolc ist auch ein Sabbat der Reinigung. Wenn Du einen magischen Besen hast, benutze ihn, um Dein Zuhause zu reinigen (denke daran, den Boden damit nicht zu berühren). Wenn Du keinen Besen hast, kannst Du dafür Birkenzweige verwenden.

Fröhliches Imbolc!!!

(Bilder und Text von Heloisa – Lulu Saille, Hohepriesterin der Dianic Nemorensis und der Gardnerian Tradition)

Blessed Bridget comest thou in
Bless this house and all of our kin
From the source of Infinite Light
Kindle the flame of our spirits tonight

Tag der religiösen Vielfalt

Text und Fotos übernommen vom „Berliner Forum der Religionen“:

„Tag der religiösen Vielfalt

Am 22.01.2020 hat an der Friedensburg Oberschule der alljährliche Tag der Vielfalt stattgefunden. Dieses Jahr wurde der Tag der religiösen Vielfalt ausgerichtet, sodass das Berliner Forum der Religionen tatkräftig beiseite stehen konnte. Mit der Hilfe von verschieden interreligiös engagierten Menschen Berlins konnten zwei Podien besetzt werden.
Auf dem ersten Podium zum Thema „Feiertage in den Religionen“ für die 7. und 8. Stufe saßen Barbara Witting als Vertreterin des Judentums, Patricia Asunja Wulle für die Paganen Wege und Gemeinschaften Berlin, Hanna Funk für die Perspektiven der Baptistischen Kirche, Marc Schneider für den Buddhismus und Feride Funda G. Gençaslan für den Islam auf dem Podium. Die Lehrer* Lena Schröder und Christoph Pfannkuch übernahmen die Moderation, sodass ein Austausch zwischen den Schüler*innen, den Podiumsdiskutant*innen und der Lehrerschaft stattfinden konnte. Die Schüler*innen hatten die Möglichkeit, Fragen an das Podium zu stellen, dabei wurde z.B. gefragt, wie viele Feiertage das Judentum hat. Wichtig war hier das Verständnis von Zeit und inwiefern Feiertage in den Religionen und Weltanschauungen die Familie oder eine Gemeinschaft zusammenbringen können und welche Bedeutung dies für das Individuum hat.
Das zweite Podium, welches für die 11. Stufe konzipiert war, befasste sich mit dem Thema „Frieden und friedliches Miteinander“, dabei blieben die Vertreterinnen des Judentums und des Islam, Barbara Witting und Feride Funda G. Gençaslan weiterhin auf dem Podium und kamen dann mit Michael Bäumer als Vertreter des Buddhismus, Marina Janesch von der Christlichen Wissenschaft und Lisa Laqua der Paganen Wege und Gemeinschaften Berlin ins Gespräch. Dabei tauschte man sich über die Worte Frieden, Shalom und Selam aus. Die Sprache und der Sprachgebrauch bieten Gelegenheit über Gemeinskamkeiten oder Ursprünge nachzudenken.
Auch hier durften die Schüler*innen Fragen stellen.
Ob Religion dazu beitragen kann, Frieden in einer Gesellschaft zu erzeugen ist eine wichtige Frage, welche das Berliner Forum der Religionen mit seiner Arbeit versucht, zu beantworten.“

Sichtbarkeit und Aufklärung

„Sichtbarkeit und Aufklärung“ war der Titel unseres Input-Beitrages bei der Jahreskonferenz des Berliner Forums der Religionen am 21. November im Roten Rathaus. Es schloss sich eine kleine aber feine Diskussionsrunde an und unser Stand, an dem sich auch der Blog „Anam Rua“ präsentierte, war gut besucht.

Foto Liesa Hiems
Unser Stand – Foto Paganes Leben Berlin
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