Um 15.30 Uhr bietet Cordula (ADF, Holuntar-Hain) wieder ihren beliebten Räucherworkshop an.
Hoffnung & Räuchern – Licht im Gewebe des Schicksals
Einladung zur rituellen Reise
Inmitten des wechselhaften Gewebes unseres Lebens lade ich dich ein zu einem rituellen Räucherworkshop, in dem Hoffnung sich wie zarter Rauch entfaltet und das Schicksal in neuem Licht erscheint.
Räuchern ist eine uralte Kunst – ein Ritual, das seit Jahrtausenden verwendet wird, um Räume zu klären, Übergänge zu begleiten und die Seele mit den Kräften der Natur zu verbinden. In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam ein in die heilsame Tiefe des Räucherns als spirituelle Praxis, als Weg der Erinnerung und des Neubeginns.
Was dich erwartet:
• Einführung in die Bedeutung des Räucherns im Kontext von Transformation und Hoffnung
• Kennenlernen ausgewählter Pflanzen, Harze und Kräuter
• Gemeinsames Erschaffen einer individuellen Räuchermischung, die das Licht der Hoffnung neu entzündet
Wir leben in einer Zeit, in der viele Fäden des Lebens sich neu sortieren. Dieser Workshop lädt dazu ein, bewusst das eigene Lebensgewebe zu gestalten – mit Rauch als Träger von Hoffnung und Licht als Ausdruck innerer Klarheit. In der achtsamen Begegnung mit Pflanzen und der Kraft des Feuers entsteht Raum für Reflexion, Heilung und neue Perspektiven.
Für wen ist der Workshop gedacht?
Für alle, die das Räuchern als spirituelles Werkzeug neu entdecken oder vertiefen möchten. Für Menschen, die auf der Suche sind, Fragen stellen oder sich in einem Wandel befinden. Für dich – wenn du spürst, dass dein Herz nach Licht und Orientierung ruft.
Komm mit deinem Atem, deiner Sehnsucht und dem Wunsch, dein eigenes Schicksalsgewebe neu zu beleben.
Eröffnet wird der Nachmittag mit einem Blot, geleitet und durchgeführt von Mitgliedern des Vereins Asahood Berlin e.V., die auch mit einem Infostand vor Ort sein werden.
14.00 Uhr bis ca. 15.00 Eröffnungs-Blot
Einlass ist ab 13.30 Uhr, wir bitten Gäste, die teilnehmen wollen, pünktlich vor Beginn da zu sein.
Ein Asatru-Blot ist ein religiöses Ritual im modernen Heidentum, speziell im Asatru, einer Glaubensrichtung, die sich an den alten nordischen Göttern wie Odin, Thor oder Freyja orientiert.
Was passiert bei einem Blot?
Das Wort „Blot“ kommt aus dem Altnordischen und bedeutet ursprünglich „Opfer“ oder „feierliche Handlung“. Heute ist es ein rituelles Fest, bei dem man den Göttern, Naturgeistern oder Ahnen Respekt zeigt, Dank sagt oder um Hilfe bittet.
Ein Blot läuft oft so ab:
Begrüßung und Einstimmung: Die Teilnehmenden versammeln sich und stimmen sich gemeinsam auf das Ritual ein.
Anrufung der Götter oder Geister: Die Gottheiten oder Wesen, denen das Blot gewidmet ist, werden eingeladen.
Opfergabe: Typisch ist das Darbringen von Met (Honigwein), Brot, Bier oder anderen Gaben. Diese werden oft in ein gemeinsames Trinkhorn gegossen und in einem feierlichen Kreis herumgereicht.
Segnung und Teilen: Das Getränk oder die Gabe wird unter den Anwesenden geteilt – eine symbolische Verbindung zwischen Menschen und Göttern.
Dank und Verabschiedung: Am Ende bedankt man sich bei den Göttern und schließt das Ritual ab.
Wozu dient ein Blot?
Ein Blot stärkt das Gemeinschaftsgefühl, die Verbindung zur Natur und zu den alten Göttern. Es kann zu besonderen Anlässen (z. B. Sonnenwende, Erntezeit) oder ganz persönlich (z. B. Geburt, Trauer, Hochzeit) gefeiert werden.
Wir rufen damit auch den „Thingfrieden“ für die Versammlung aus.
Seit über 10 Jahren sind wir im interreligiösen Dialog in Berlin aktiv. Von Anfang an dabei: Druiden und Druidinnen aus den Orden Order of Bards, Ovates & Druids (OBOD) und Ár nDraíocht Féin (ADF).
Wer und was sind moderne Druiden und Druidinnen? Nun, diese Frage können euch viele beantworten, wenn ihr uns trefft…
So viel schon einmal: anders als ihr denkt. Wir pflegen einen modernen, zeitgenössischen Polytheismus, ehren die Natur, suchen nach Wissen, lernen und lehren, sind Künstler:innen, führen Rituale durch, räuchern, nutzen Kräuter und und und.
Auf der Langen Nacht 2025 könnt ihr unter anderem bei uns treffen:
Rev. Jean „Drum“ Pagano, Erzdruide (em.) des ADF – diesmal auch mit einem Workshop zum Thema Hoffnung.
Bianca Carina Wertheimer, Druidin & Celebrantin des OBOD, zum Thema Rituale im OBOD
Rev. Ellie „Elen Adair“ Lazzaro, ADF, zum Thema Pagane Priesterschaft
Cordula Trampnau, ADF, Räucherworkshop
Inara Sonsalla, ADF und OBOD, Tanz und Meditation
Sian, OBOD, Medizinlieder
Urs Bärenkräfte, OBOD, Animismus und schamanische Praxis
und weitere … wir kündigen alle noch einzeln mit Inhalt und Beschreibungen an.
Und natürlich darf eins nicht fehlen: DER ZAUBERTRANK!
(Bitte Nachweis, als Kind NICHT hineingefallen zu sein, vorlegen)
10 Jahre feiern wir schon unser offenes Druidisches Ritual unweit der Zitadelle Spandau.
Auch in diesem Jahr möchten wir mit euch gemeinsam das erblühende Leben feiern, die Liebe und Gemeinschaft. Da der Ostersonntag dieses Jahr so spät fällt, dass schon beinahe Beltane ist, werden wir das Thema selbstverständlich passend zur Zeit mit einbauen.
Bringt gerne Trommeln, Rasseln oder andere Musikinstrumente mit!
Nach dem Ritual, welches ca eine Stunde dauern wird, essen wir gemeinsam auf Decken und den Steinbänken. Bringt bitte gerne etwas mit, was ihr essen/trinken und teilen möchtet.
Wer gerne einen aktiven Part im Ritual übernehmen möchte, meldet sich bitte zeitnah. Noch kann ich ein paar Menschen mit einbauen.
Am 07.04.2025 durften wir im buddhistischen Zentrum von Bodhicharya das erste Vernetzungstreffen zur Langen Nacht der Religionen 2025 erleben — ein Abend voller Begegnung, Inspiration und wertvollem Austausch.
Über 30 Menschen aus verschiedensten religiösen Traditionen kamen zusammen, um über den interreligiösen Dialog und das diesjährige Thema Hoffnung zu sprechen. In kurzen Impulsvorträgen und in lebendigen Gruppengesprächen wurde spürbar: Hoffnung und Vielfalt sind keine abstrakten Ideen – sie leben in uns, zwischen uns und durch uns!
Auch in diesem Jahr sind wir dabei bei der Langen Nacht der Religionen.
Gerade in Zeiten wie diesen haben wir uns das Motto HOFFNUNG gegeben.
„A circle is stronger when everyone brings their gifts to the table; cherish each other’s uniqueness.“ (Phaedra Lake)
Unser Programm steht (immer unter Vorbehalt). Wir werden in den nächsten Tagen die einzelnen Beiträge und Referent:innen vorstellen (facebook und website)
14:00 Uhr Eröffnung mit einem Blot – Einladung der Götter / Thingfrieden (Asahood Berlin e.V.)
Ab 15:30 bis 20:30 Uhr laufen in mehreren Räumen Vorträge und Workshops. In einem Cafe-Raum können sich Menschen unterhalten (wir bieten Kaffee, Tee und Wasser an). An mehreren Infoständen könnt ihr mit beteiligten Gruppen und Vereinen diskutieren und euch informieren.
15:30 bis ca. 17:00 Uhr
Hoffnung & Räuchern – Licht im Gewebe des Schicksals (Cordula, ADF, Pantheon e.V.)
Rituale im Druidentum – Einblick in eine lebendige spirituelle Praxis (Bianca, OBOD, Pantheon e.V.)
Tiefenökologie – ”die Erde lieben” (kaa, OBOD)
17:15 bis ca. 18:45 Uhr
Hope – looking back and forward (Archdruid em. Rev. Jean Pagano, ADF) – Vortrag in englisch
Ein Weg der Hoffnung – Heimkehr in die Gemeinschaft aller Wesen (Urs Bärenkräfte, OBOD, Samseti e.V.)
Die Kraft der Elemente (Tanz) (Inara, ADF, OBOD, Pantheon Berlin e.V.)
19:00 bis ca. 20:30 Uhr
Pagane Priesterschaft in Deutschland (Rev. Ellie Lazarro, ADF)
Bewusster Umgang mit medialen Fähigkeiten (Urs Bärenkräfte, OBOD, Samseti e.V.)
Wiccatalk: Frag zwei Wicca Hermes (Hoherpriester, Hexe, initiiert in den 2° der Silver Circle Linie der gardnerischen Wicca) & Evi (Priester, Hexe, initiiert in den 1° der Whitecroft Line der gardenerischen Wicca; Pantheon Berlin e.V.)
19:00 bis 20:00 Uhr Medizinlieder (Sian, OBOD)
20:00 bis 20:30 Uhr Druidische Fantasiereise (Inara, ADF, OBOD)
20:30 Uhr Meditation /Sammeln vor dem Ritual.
Achtung: Ab 20:30 lassen wir keine neuen Gäste mehr ein, um vor dem Abschluss zur Ruhe zu kommen. Wer zum Ritual kommen möchte sei bitte 20:30 vor Ort.
21:00 Uhr Abschluss: Eine Zeremonie der Hoffnung (Druiden des ADF und OBOD)
Bitte bringt gern eigene Instrumente (Trommeln, Rasseln etc.) mit.
Infostände
Ár nDraíocht Féin (ADF): Holuntarhain und Adrana-Hain
Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD)
Phoebes Hexenstube
Pagan Federation International Deutschland e.V. (PFI)
Asahood Berlin e.V.
Samseti e.V. (i.G.)
Camp Ishtar (Ordo Templi Orientis, OTO)
Trägerverein: Pantheon Berlin e.V. – Arbeitskreis Pagane Wege und Gemeinschaften
Hail the day so long expected, When the Gates are opened wide. Magicks, old and new collected, Have restored the ancient pride. Throughout Faerie’s wide dominion Hear the trumpets swoop and soar.
Avalon is risen, is risen, is risen. Avalon is risen, to fall no more.
Avalon Is Risen (By Isaac Bonewits)
Bitte beachten: Der Eingang ist am Platz der Luftbrücke. Wir verfügen über einen Aufzug und die Räume sind weitgehend barrierearm.
Geschäftsordnung Pantheon Berlin e.V., § 5:
„Bei Veranstaltungen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der extremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, rechtsextreme oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“
Das war wirklich eine gelungene Lange Nacht der Religionen 2024!
Trotz der Hitze, die uns Veranstaltern genauso zusetzte wie den Gästen, lief es wunderbar. 2 Rituale und 11 (!) Workshops /Vorträge in 4 Räumen, 7 Infostände. Die über 100 Gäste, in den Ritualen allein jeweils um die 50, waren entspannt, neugierig, kreativ und gesprächswillig. Und wars mal kontroverser wussten wir den in der Eröffnung ausgerufenen Festfrieden zu wahren.
Besuch vom WDR hatten wir ebenso wie vom Multimedia-Team der Langen Nacht.
Dazu hatten wir einen Ehrengast, den Archdruid Jean Pagano, der sich unter uns sehr wohl gefühlt hat und im Abschlussritual der Druiden mitwirkte. Der Abschluss war magisch und voller Energie. Wir dankten den Göttern mit einem Opfer aus Musik und Tanz – einfach perfekt.
Die neuen Räume haben sich bewährt und wir werten noch aus, was wir für nächstes Jahr noch besser machen können (z.B. Hinweise auf den Eingang). Wir planen auf jeden Fall auch ein Ritual draussen, aber an einem Extratag.
Ein schöner Auftakt für unseren frisch gegründeten Verein, der nach 10 Jahren jetzt die Koordinierungsaufgaben des Arbeitskreises übernimmt.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, Ritualleiter:innen, Referent:innen, den Menschen hinter und vor den Infoständen, Gästen, alten und neuen Freunden. Ohne euch ginge da garnix – nur mit euch gelingt das Fest!
2025 werden wir wieder dabei sein – und was so vorher kommt, ihr werdet es erfahren.
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