Erklärung der Asatru Vereine (Asatru EU Netzwerk)

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„Wir, die Gruppen und Einzelpersonen im Asatru-EU Netzwerk teilen und unterstützen generell einen nicht-diskriminierenden Standpunkt.

Wir glauben an eine Wirklichkeit, die bevölkert wird von unzähligen Wesen, darunter Götter, Ahnen, Landwichte, Riesen, Menschen und andere, die alle zusammen existieren mit gleichem Recht und untrennbar mit einander verbunden sind.

Wir bekennen uns fest zu Asatru als einem nicht-ausschließenden religiösen Konzept; Heidentum ist offen für alle, die sich dazu entschließen.

Ebenso fest glauben wir an Frith (Frieden als Haltung), an gegenseitigen Respekt, an eine offene Geisteshaltung und den Mut, allen anderen den ihnen zustehenden Raum zu gewähren.“

Friedensgebet zum 11. September

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Eine Vertreterin der paganen community hat auch am interreligiösen Friedensgebet zum 11. September am Brandenburger Tor teilgenommen.

Unser Beitrag – der Druids Prayer leicht abgewandelt und übersetzt:

„Ihr Göttinnen und Götter,
gebt uns euren Schutz,
und mit dem Schutz Stärke,
mit der Stärke Verstehen,
mit dem Verstehen Weisheit,
mit der Weisheit Wissen um Gerechtigkeit,
mit dem Wissen um Gerechtigkeit die Liebe zu ihr,
mit der Liebe zur Gerechtigkeit die Liebe zu allem Lebendigen.

Die Liebe ist die Kraft, die alles verbindet.

Dafür gewährt uns Schutz, ihr Göttinnen und Götter und alle Wesenheiten.“

Religionen auf dem Weg des Friedens

 

Einladung zur Langen Nacht der Religionen am 17. September

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Vertreterinnen und Vertreter der Religionen laden zur Langen Nacht der Religionen 2016 ein (Foto: F. Schinagl).

Der ehrenamtliche und multireligiös besetzte Initiativkreis der Langen Nacht der Religionen, der seit fünf Jahren in guten Zusammenarbeit die Langen Nächte vorbereitet, ermuntert alle Menschen in Berlin, zu den Veranstaltungen der Langen Nacht der Religionen zu gehen. Die Begegnung mit Juden, Muslimen, Christen, Hindus, Buddhisten, Paganen, Aleviten oder Sikhs eröffnet die Chance, sich ein eigenes Bild von Religion zu machen und auch kritische Fragen zu stellen. http://nachtderreligionen.de/

Erste Presseberichte:

Berliner Kurier

Pressenza

Pagane Solidarität mit Standing Rock

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We, the undersigned groups and individuals of the Reclaiming Tradition and other Pagan Traditions, stand in solidarity with the Standing Rock Sioux Nation, the Lakota people, and all Indigenous Peoples who are fighting to preserve and protect their homes and lands. We stand in solidarity with all who declare these things sacred: clean water and air, verdant forests, meadows, prairies and wetlands, and ways of life that honor people over profit.

To hold something sacred means that its well-being becomes the standard by which we judge our actions and decisions. In the words of the defenders who have made their stand at Standing Rock,water is life. No amount of money, no profits that benefit a few, can justify a threat to the very means and sustenance of life.

We bear witness and acknowledge the history of genocide of the indigenous peoples of this continent and the theft of land and resources that began half a millennium ago and continues to this day. We honor the sovereignty and rights of Indigenous Peoples, and demand that no projects that affect their lands, territories, or resources be undertaken without their free, prior, and informed consent.

Our sacred traditions have roots in the earth-based spiritual traditions of our ancestors from around the world. In many places they, too, suffered persecution for holding to their old ways and beliefs, and we proudly call ourselves Witches and Pagans—reclaiming the European words used to justify murder and expropriation of the healers, herbalists, and visionaries of the common people.

Zum weiteren Text und der Petition

„Nicht in meinem Namen“ – Eine klare Botschaft

„Wenn ich ein Gott wär …“, so beginnt Bodo Wartke sein neuestes Lied, in dem er sich gegen radikale, menschenverachtende Auslegungen jedweder Religion wendet.

„Wenn man über Religion singt, läuft man schnell Gefahr, religiöse Gefühle zu verletzen, das ist nicht meine Absicht. Aber gleichzeitig werden seit geraumer Zeit meine aufgeklärt-humanistischen Gefühle verletzt, dem trägt dieses Lied Rechnung.“ – Bodo Wartke

Was ist Paganismus?

In diesem Video (in englischer Sprache) gibt es einen guten Überblick darüber, was moderner Paganismus heute heißt.

In Großbritannien ist Paganismus die am schnellsten wachsende religiöse Bewegung.

„Almost 57,000 people in England and Wales identify themselves as Pagan, according to the 2011 census, making Paganism the largest non-mainstream religion.“

 

Radio Prag: Slawisches Heidentum in Tschechien

Perun. Das Werk des zeitgenössischen Malers M. Presnjakow.
Perun. Das Werk des zeitgenössischen Malers M. Presnjakow.

„Perun, Svantovit, Jarilo oder Veles – die Namen der alten slawischen Götter sind heute nur noch wenigen Tschechen bekannt. Die alten Slawen selbst haben kaum eigene schriftliche Zeugnisse hinterlassen. Zudem haben die christlichen Missionare alles getan, um die Spuren heidnischen Glaubens zu verwischen. Dennoch haben sich in der Folklore viele Bräuche gehalten. In Tschechien und weiteren Ländern gibt es seit einiger Zeit auch Bemühungen, den alten Glauben wiederzubeleben.“

Ein sehr spannender Beitrag- nachzulesen und nachzuhören bei Radio Prag:

Von Koupadlo bis Kračun: Rückbesinnung auf das slawische Heidentum in Tschechien

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