Pagane Wege und Gemeinschaften Berlin

"Wir sind die mit den vielen Göttinnen und Göttern!"

Festival Faith in Tune am 28. August 2022

Ihr findet die Paganen Wege und Gemeinschaften am Infostand.

Außerdem gibt es:

12:50 bis 13.35 Uhr „Die Runen erklingen lassen“ (Großer Workshopraum)

15.00 bis 15:25 Uhr Sian, Inara und Gunnar (Bühnenprogramm)

Es gibt viele sehenswerte und zum Mitmachen angelegte Auftritte und Workshops! Seid dabei, es lohnt sich.

Website mit komplettem Programm

Übersicht Programm (pdf)

Bilder von 2019 (Fotos: Faith in Tune)


Blessed Lughnasad!

All music and lyrics copyright to George Nicholas. Video contains third-party content unless otherwise stated.

LYRICS/POETRY:

Brighten my soul with the colours of autumn,
Watch red leaves fall and die,
I feel the heartbeat of harvest as the journeying geese pass us by.

This threshold time, by harvest fire,
Hold the candle burning,
I greet you in my shrine of heart,
I greet the autumn turning.

Lady of land, lord of forest,
Autumn splendour, shine,
In fruit and grain, you manifest,
In essence of bread and wine.

Green lord of glory, harvest flavour,
Cut down, and now as beer,
And goddess of the grain and bread we’re calling,
Our feed through darkened year.

Seed fallow fields in my life,
May i grow and ripen with you,
Give thanks this tale of abundance,
And bless all of those with few.

Lady of land, lord of forest,
Autumn splendour, shine,
In fruit and grain, you manifest,
In essence of bread and wine.

I cherish the lessons you show me,
May the gift of giving be mine,
And the deep well of love, spring forth in my life,
and with this let my soul and heart shine.

Copyright George Nicholas (C)

Blessed Solstice! Frohes Midsommerfest!

I am the fire that burns within your soul

I am the Holy light that fills and makes you whole

I am the Flame within, that never dies

I am the sun that will ever arise

Power of the Sun we honor you this night

We leap across the fire to keep our spirits bright

Power of the Sun, fire in the night

We leave behind, that which blinds, to restore our sight

I am the fire that clears away the old

I am the holy light that guides you to your soul

I am the Flame Of Love for which you yearn

I am the sun that will always return

Power of the Sun we honor you this night

We leap across the fire to keep our spirits bright

Power of the Sun, fire in the night

We leave behind, that which blinds, to restore our sight

I am the fire that burns within your soul

I am the Holy light that fills and makes you whole

I am the Flame within, that never dies

I am the sun that will ever arise

Power of the Sun we honor you this night

We leap across the fire to keep our spirits bright

Power of the Sun, fire in the night

We leave behind, that which blinds, to restore our sight

I am the fire that clears away the old

I am the holy light that guides you to your soul

I am the Flame Of Love for which you yearn

I am the sun that will always return

Power of the Sun we honor you this night

We leap across the fire to keep our spirits bright

Power of the Sun, fire in the night

We leave behind, that which blinds, to restore our sight

– Lisa Thiel – Litha


Wie verläuft denn so ein „Blot“?

Im nordisch-germanischen Heidentum (Asatru) nennt man ein Ritual auch „Blot“.

Was macht man da so eigentlich? Gerade jetzt, zu Midsommer?

Lupo, Asahood Berlin e.V. erzählt:

„Am kommenden Samstag feiern wir Midsommer.

Wir werden die Götter Sunna, Baldur, Frigg und Thor anrufen.

Beginnen werden wir mit einer Räucherung, um uns zu reinigen.

Danach öffnen wir mit dem Hammerritus unser Ritual, bei dem wir ein Energiefeld im Norden, den Osten, den Süden und den Westen errichten. Nicht zu vergessen sind die Welten über und unter uns.

Dann kommt die Anrufung der Göttinnen und Götter, hier nach gibt es eine Rede über das Midsommerfest.

Danach wird selbstgebrauter Met Thor geopfert.

Später dann, kommt die Zeit, an der man seine eigenen Opfergaben auf den Altar legt oder gleich ins Feuer legen kann.

Hier kann jede/r persönliche Dinge Opfern, Blumen, Kerzen, Talismane, weil etwas funktioniert hat oder auch Obst und regionale Früchte wie Erdbeeren und Himbeeren als Obst der Saison.

Daraufhin gibt es für jeden Met und es wird gesumbelt, also ein ritueller Umtrunk.

Jede/r der an der Reihe ist, kann, muss aber nicht, auf etwas trinken.

Hier läuft es bei uns so ab, dass die erste Runde den Göttern und Göttinnen gilt, die zweite Runde den Ahnen und Ahninnen des Blutes, des Landes und des Geistes.

Die dritte Runde gilt der freien Rede, hier kann jede/r auf etwas trinken was er/sie für wichtig hält.

Ich zum Beispiel trinke auf das Gedeihen unserer Gruppe und dass wir noch viele Abenteuer erleben!

Danach fassen wir uns an den Händen, halten einen Moment inne und spüren die Energie, wir öffnen den Kreis, der jedoch in uns geschlossen bleibt.

Wir verabschieden uns von den Göttinnen und Göttern, den Geistern und aller Art von Wesen die uns besucht haben, laden sie ein bei uns zu bleiben und mit uns ein Fest zu feiern.

Zum Schluss wird gerasselt, getrommelt und gesungen. Hier intonieren wir die Runen. Rufen Götter- und Göttinnennamen und Trommeln uns in Trance.

Am Sonntag schreibe ich Euch, wie unser Blot, so nennen wir unsere Rituale, war.

Lupo von der Asahood Berlin e.V.“

Kalender wieder aktiv

Wir haben auf unserer website paganes-leben-berlin.de den Kalender wieder aktiviert, um Events, Treffen und vor allem auch wieder die Stammtische und offenen Rituale der Berliner Gruppen wieder aufzunehmen.

Bitte beachtet: Etliche Stammtische haben sich während der Corona-Zeit aufgelöst. Einige Gruppen treffen sich derzeit nur intern. Solche Termine sind dann natürlich dort nicht zu finden, recherchiert bitte dann direkt über die Links zu den Gruppen und fragt persönlich nach Treffen.

Andere Stammtische werden in nächster Zeit wieder starten und sofern sie öffentlich sind, auch im Kalender erscheinen.

Andere Events: Wir verlinken Konferenzen, Seminare und Treffen von mit unserem Arbeitskreis verbundenen Gruppen und Vereinen. Das kann auch Seminare mit Gebühren beinhalten oder Konferenzen mit Eintritt. Wir verlinken NICHT die gesamte Insta-Hexen-, Coaching- oder Lebenshilfe-Szene sofern die Anbieter/innen keinen echten Bezug zu paganen, heidnischen Religionen haben und/oder unseren beteiligten Gruppen angehören. Auch dann ist es KEINE Werbeplattform und wir wählen aus, was im Kalender landet.

Wer mit uns ins Gespräch kommen will, um Inhalte verlinken zu lassen oder Teil unseres Arbeitskreises zu werden, schreibe uns bitte an: info@paganes-leben-berlin.de oder per PN.

Bitte beachtet das Leitbild des Arbeitskreises. Wir unterstützen weder Verschwörungsgeschwurbel und Wissenschaftsfeindlichkeit noch Reichbürger, keine Extremisten oder Richtungen, die andere Religionen ablehnen oder verunglimpfen. Wir leben unsere Unterschiede zu anderen Religionen offen und klar und deutlich – aber üben selbst Toleranz und Respekt wie wir ihn erfahren wollen. Wir machen deutlich, wann man uns auf die Füsse tritt und wo wir beteiligt werden wollen, aber wir dulden keine Intoleranz.

10 Jahre Treffen in Fritzlar

Vor 10 Jahren trafen sich das erste Mal in Fritzlar Heiden & Pagane verschiedener Gruppen und Richtungen. Ein Aufruf des Autors Voenix hatte sie zusammengeführt und es kamen ca. 100 Menschen, um am Denkmal des „Missionars“ Bonifatius zu zeigen: Es gibt immer noch /wieder Heiden. Und dass dieses Denkmal eine der vielen Darstellungen ist, die unserer Haltung und unserem Glauben widersprechen. Ja – auch dem Ansatz zum interreligiösen Dialog, der übrigens kurz danach viel intensiver wurde, widersprechen.

Trotz über 800 Unterschriften kam es bisher nicht zu dieser Gedenktafel, die den Ansatz ausdrücken soll (ist im Video zu sehen).

Echter Dialog auf Augenhöhe darf die Vernichtung anderer Religionen und ihrer heiligen Orte nicht länger glorifizieren. Nicht unkommentiert.

Jetzt gab und gibt es jede Menge Kritik an den Treffen in Fritzlar: Wer denn da alles gekommen sei, wie sich wer denn kleidete, seine Spiritualität ausdrückte usw.
Nein, perfekt war da nix. Perfekt ist nie etwas und ja, einiges hätte man anders machen können.

Aus den drei Treffen 2012, 2014 und 2016 erwuchsen aber viele kleine und große Projekte – von der Teilnahme an der Langen Nacht der Religionen in Berlin bis hin zu Sommersonnenwendtreffen im Halloh und es entstanden Verbindungen, ja Freundschaften zwischen vielen Teilnehmenden.

Grund genug, daran zu erinnern – und einfach mal zu überlegen, wenn man es denn besser kann – selbst Events dieser Offenheit zu organisieren.

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