Was für ein tolles Wochenende!

Nun ist es vorbei, das erste Berliner Heiden-Wochenende. Und eines kann man sagen – wir machen weiter.

Es war gelungen, rundum schön und lohnte den Einsatz, der mit Freude und Gemeinschaft belohnt wurde. Wir werden in den nächsten Wochen eine Auswertungssitzung machen und einen Abschlussbericht für 2016 veröffentlichen.

Es gibt auch Bilder und Videos.

Einige erste Eindrücke schon hier:

Ein Video der OBOD Seedgroup „Bärenwald“

 

Pagane Wege und Gemeinschaften, 17.09.2016

„Wir möchten uns für das wunderbare Pagane Wochenende bedanken und freuen uns bereits jetzt auf die Fotos und Videos der Teilnehmenden Gruppen und Besucher. Von uns gibts heut zumindest zur Einstimmung einen kurzen Clip vom Samstag. Der ist zwar ein wenig verwackelt, gibt aber einen kleinen Einblick in das Event.“

Artikel von Curtis Nike über das Event

Artikel im Blog Der Legionär

Am Sonntag auf dem Berliner Heidentag solidarisierte sich das Team mit den Sioux und den anderen indigenen Gruppen und Aktivisten in Standing Rock:

standing-rock

 

 

Herbst-Equinox / Tag- und Nachtgleiche

Allen einen wunderschönen Moment der Balance.

Denn das Besondere an der Balance ist dass es sie immer nur für den Moment gibt. Zwischen Auf und Ab und wieder Auf …. Der Moment des Innehaltens. Für den sonst zu selten Zeit ist. Den Moment bewusst erleben. Und wenn’s wieder mal hoch und runter geht („drunter und drüber …“) kann man sich daran erinnern.

Wer aber stets nur in der Balance bleibt ist im Stillstand.

Also kommt es auf den Moment an. Den gibt es immer wieder, keine Sorge, aber er ist nicht von Dauer.

Also feiert schön – im Familienkreis, als Ritual oder Blot.

10. Berliner Zeremonie für unsere Wurzeln am 3. Oktober um 14 Uhr

bild110. Berliner Zeremonie für unsere Wurzeln

3. Oktober 2016, 14:00 – 20:00 Uhr, Fischerinsel
(Treff am Kreativhaus, Fischerinsel 3, 10179 Berlin)

Anfahrt:
Märkisches Museum, Busse 147, M48, U8 und S-Bahn Jannowitzbrücke ca. 10 min Fußweg

2008 hatte Dr.Christina Müller ( Physikerin, Geistheilerin und schamanisch Arbeitende ) inspiriert durch ein in Arizona stattfindendes Ältestentreffen der Maya und anderer Indigener Ältester aus Nord- und Südamerika, bei dem es um die Rückverbindung mit den Ahnen ging, das 1. Berliner Wurzelritual kreiert. Über die Jahre hinweg hat ein von ihr koordiniertes Zeremoniealteam in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder Themen der ersehnten Neu-Verwurzelung aufgegriffen und in den „Wurzelzeremonien“ als Erlebnis- und Erfahrungsraum gestaltet.

Da Christina nun zum 10. Jubiläum aufgrund einer schweren Erkrankung verhindert ist, hat sie die Koordination der diesjährigen Wurzelzeremonie an mich, Ulrike Weiland (www.der-kreis-des-lebens.de) übergeben, was ich in freundschaftlichem Respekt für unsere jahrelange Zusammenarbeit gerne angenommen habe.

2015 hatten wir, gemeinsam mit interessierten Berlinern die Mysterien unserer Wurzeln in der Germanischen Weltenesche versucht, zu erspüren und gleichzeitig tiefe emotionale Blockaden aufzulösen. An diese geistige Manifestation der Weltenesche anknüpfend, möchte ich in diesem Jahr Menschen in unseren Kreis einladen, die seit vielen Jahren Rituale im germanisch-heidnischen Formenkreis feiern ( www. paganes-leben-berlin.de ) und sie bitten, diesen Part zu übernehmen. Anhand ihres schönen Blots (ein Opfer- und Segensritual) können wir unsere „gemanisch-heidnischen“ Wurzeln direkt wahrnehmen.

bild-2Die Zusammenkunft findet „traditionell“ ( das hat sich in den letzten Jahren so eingebürgert ) in Berlin -Mitte auf der Fischerinsel, einer Wiese gegenüber dem dortigen Kreativhaus, im Schatten der Hochhäuser statt. Nach historischer Überlieferung befanden sich hier an den Ufern der Spree die ersten Besiedelungen im späteren Stadtgebiet Cöllns und Berlins, so sind wir den Ahnen unserer Stadt hier besonders nahe…

Wir bitten Euch, wieder wie jedes Jahr Dinge mitzubringen, aus denen wir ein Altarmandala in der Mitte unseres Kreises gestalten können: Kerzen/Windlichte, Blüten, Früchte, Samen, Steine, Knochen aber auch Symbole und Materialien für die vier Elemente sowie ( Götter- ), Zwerge- und Elfenfiguren.  Auch Trommeln und Rasseln sind willkommen …

Wer mag und kann, gibt eine Spende für unseren Aufwand. Ein Voranmeldung ist nicht erforderlich !

Information und Kontakt

Ulrike Weiland mobil 0151/56964733 oder mail circle.of.life@web.de der-kreis-des-lebens.de

Nun ist es so weit: Das Berliner Heiden-Wochenende

Wir laden ganz herzlich ein, unsere Events anläßlich der „Langen Nacht der Religionen“ am 17.09. und zum „Ersten Berliner Heidentag“ am 18.09. zu besuchen.

programm

Euch erwarten Rituale, Vorträge, Infostände, ein Raum der Stille, Musik und tolle Stimmung!

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch.

Es ist so weit für unsere Gemeinschaften:

We Won’t Wait Any Longer – Gwydion Pendderwen

We have trusted no man’s promise
We have kept to just ourselves.
We have suffered from your lies
and all the books upon your shelves.
Our patience and endurance through the burning
times and now
Have given us the strength to keep our vow.
Chorus
And we won’t wait any longer
We are stronger than before.
We won’t wait any longer
We are stronger…

You have grazed away the heather
You have razed the sacred grove.
You have driven native peoples from the places that they loved
Though your greed has been unbounded you have felt the pangs of shame
Every time you try to pawn the Mother’s name.
Chorus
And we won’t wait any longer
We are stronger than before.
We won’t wait any longer
We are stronger…

Though you thought you had destroyed the memory of the ancient ways.
Still the people light the balefire every year on Solstice day.
And at Beltane even Samhain you can find us on the hill
Invoking once again the triple will.
Chorus
And we won’t wait any longer
We are stronger than before.
We won’t wait any longer
We are stronger…

Through the ages many nations have risen and have gone
But dispersed among the nations of the earth we linger on.
Now the time has come to take the sacred cauldron of rebirth
And fulfill our ancient pledges to the earth.
Chorus
And we won’t wait any longer
We are stronger than before.
We won’t wait any longer
We are stronger…

 

Erklärung der Asatru Vereine (Asatru EU Netzwerk)

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„Wir, die Gruppen und Einzelpersonen im Asatru-EU Netzwerk teilen und unterstützen generell einen nicht-diskriminierenden Standpunkt.

Wir glauben an eine Wirklichkeit, die bevölkert wird von unzähligen Wesen, darunter Götter, Ahnen, Landwichte, Riesen, Menschen und andere, die alle zusammen existieren mit gleichem Recht und untrennbar mit einander verbunden sind.

Wir bekennen uns fest zu Asatru als einem nicht-ausschließenden religiösen Konzept; Heidentum ist offen für alle, die sich dazu entschließen.

Ebenso fest glauben wir an Frith (Frieden als Haltung), an gegenseitigen Respekt, an eine offene Geisteshaltung und den Mut, allen anderen den ihnen zustehenden Raum zu gewähren.“

Friedensgebet zum 11. September

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Eine Vertreterin der paganen community hat auch am interreligiösen Friedensgebet zum 11. September am Brandenburger Tor teilgenommen.

Unser Beitrag – der Druids Prayer leicht abgewandelt und übersetzt:

„Ihr Göttinnen und Götter,
gebt uns euren Schutz,
und mit dem Schutz Stärke,
mit der Stärke Verstehen,
mit dem Verstehen Weisheit,
mit der Weisheit Wissen um Gerechtigkeit,
mit dem Wissen um Gerechtigkeit die Liebe zu ihr,
mit der Liebe zur Gerechtigkeit die Liebe zu allem Lebendigen.

Die Liebe ist die Kraft, die alles verbindet.

Dafür gewährt uns Schutz, ihr Göttinnen und Götter und alle Wesenheiten.“

Religionen auf dem Weg des Friedens

 

Einladung zur Langen Nacht der Religionen am 17. September

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Vertreterinnen und Vertreter der Religionen laden zur Langen Nacht der Religionen 2016 ein (Foto: F. Schinagl).

Der ehrenamtliche und multireligiös besetzte Initiativkreis der Langen Nacht der Religionen, der seit fünf Jahren in guten Zusammenarbeit die Langen Nächte vorbereitet, ermuntert alle Menschen in Berlin, zu den Veranstaltungen der Langen Nacht der Religionen zu gehen. Die Begegnung mit Juden, Muslimen, Christen, Hindus, Buddhisten, Paganen, Aleviten oder Sikhs eröffnet die Chance, sich ein eigenes Bild von Religion zu machen und auch kritische Fragen zu stellen. http://nachtderreligionen.de/

Erste Presseberichte:

Berliner Kurier

Pressenza

Pagane Solidarität mit Standing Rock

standing rock

We, the undersigned groups and individuals of the Reclaiming Tradition and other Pagan Traditions, stand in solidarity with the Standing Rock Sioux Nation, the Lakota people, and all Indigenous Peoples who are fighting to preserve and protect their homes and lands. We stand in solidarity with all who declare these things sacred: clean water and air, verdant forests, meadows, prairies and wetlands, and ways of life that honor people over profit.

To hold something sacred means that its well-being becomes the standard by which we judge our actions and decisions. In the words of the defenders who have made their stand at Standing Rock,water is life. No amount of money, no profits that benefit a few, can justify a threat to the very means and sustenance of life.

We bear witness and acknowledge the history of genocide of the indigenous peoples of this continent and the theft of land and resources that began half a millennium ago and continues to this day. We honor the sovereignty and rights of Indigenous Peoples, and demand that no projects that affect their lands, territories, or resources be undertaken without their free, prior, and informed consent.

Our sacred traditions have roots in the earth-based spiritual traditions of our ancestors from around the world. In many places they, too, suffered persecution for holding to their old ways and beliefs, and we proudly call ourselves Witches and Pagans—reclaiming the European words used to justify murder and expropriation of the healers, herbalists, and visionaries of the common people.

Zum weiteren Text und der Petition

„Nicht in meinem Namen“ – Eine klare Botschaft

„Wenn ich ein Gott wär …“, so beginnt Bodo Wartke sein neuestes Lied, in dem er sich gegen radikale, menschenverachtende Auslegungen jedweder Religion wendet.

„Wenn man über Religion singt, läuft man schnell Gefahr, religiöse Gefühle zu verletzen, das ist nicht meine Absicht. Aber gleichzeitig werden seit geraumer Zeit meine aufgeklärt-humanistischen Gefühle verletzt, dem trägt dieses Lied Rechnung.“ – Bodo Wartke

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