Lange Nacht der Religionen am 17.09.2016

altarUnter der Überschrift „Pagane Wege und Gemeinschaften“ laden wir im Rahmen der „Langen Nacht der Religionen“ dazu ein, die Vielfalt des gelebten modernen Heidentums in unserer Stadt kennenzulernen. Wir wollen informieren und interreligiöse Kontakte knüpfen. Wir sind Teil des vielfältigen religiösen Lebens in Berlin und leisten unseren Beitrag zu einem lebendigen und friedlichen Miteinander.

Zu den „Paganen Wegen und Gemeinschaften“ gehören die in Deutschland indigenen Religionen des germanischen, keltischen und des slawischen Heidentums, sowie Hexen, Wicca, Druiden und europäische Schamaninnen.

Wir bieten Infostände, Vorträge, Workshops und die Teilnahme an offenen Ritualen an. Außerdem laden wir alle Besucher*innen ein, mit Menschen dieser naturspirituellen Pfade ins Gespräch zu kommen.

Das genaue Programm für den Tag ist hier zu finden.

Die 3. Heiden-Versammlung in Fritzlar am 18.06.2016

Heiden-TV hat die Veranstaltung dokumentiert:

Am 18.6.2016 kamen in der hessischen Stadt Fritzlar zum dritten Male Heiden aus ganz Deutschland, der Schweiz und auch Österreich zusammen, um auf dem Domplatz gemeinsam Gesicht zu zeigen.
Anlass ist das von den Stadtvätern dort aufgestellte Denkmal, welches den Mönch Bonifatius auf dem Stumpf der von ihm mit einer Axt gefällten Donareiche stehend zeigt. Die Fällung dieser den Germanen heiligen Eiche gilt bis heute als Meilenstein der Christianisierung in Deutschland.
2014 wurde die Idee geboren, in der Nähe des Denkmals eine kleine Gedenktafel für unsere Ahnen und die alten Götter zu installieren. Deren Anbringung wird von der Stadt Fritzlar bisher jedoch hartnäckig verweigert.
Die wichtigsten Ausschnitte der Versammlung werden gezeigt, sowie der aktuelle Stand der Korrespondenz zwischen der Stadt, der Kirche und unserer Forderung wiedergegeben.

Ein zweites Video, das Interviews mit diversen Teilnehmern zeigt und Eindrücke von der Nachfeier und dem Ritual mit über 70 Heiden auf einem Grillplatz wiedergibt, ist in Vorbereitung und in Kürze hier anzuschauen.
Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei allen Teilnehmern der Versammlung, die mit ihrem Erscheinen unserem Vorhaben Gewicht gegeben haben.
Und natürlich allen, die diesen Link bzw. dieses Video teilen und zu seiner Verbreitung beitragen.

 

Stäbe hoch für Orlando – Heidnisches Gemeinschaftsritual

Die pagane community ruft zu einem gemeinsamen weltweiten Ritual für die Opfer von Orlando auf. Wir solidarisieren uns mit der LGBT community.

wands upStäbe hoch für Orlando – Heidnisches Gemeinschaftsritual

Erschaffe heiligen Raum auf deine eigene Art.

Bitte deine geliebten Verstorbenen, Geister, Gottheiten, dein Ritual zu segnen. Gottheiten, die für dieses Ritual angemessen erscheinen sind La Llorona und Baubo, Dionysos und Antinoos – alle queer – aber wähle die Gottheiten, zu denen du eine Beziehung hast.

Das Ritual in deutscher Sprache

Die Rituale erschaffen einen gemeinsamen Raum vom 25. Juni bis zum 2. Juli.

 

Rituale zur Sommersonnenwende

Das nächste Fest, das die meisten paganen / heidnischen Gruppen feiern ist die Sommer-Sonnenwende bzw. Mittsommer. Der Tag ist der längste im Jahr und die Nacht die kürzeste.

Der genaue astronomische Zeitpunkt dafür ist in diesem Jahr der 21.06. um 0.34 Uhr. Gefeiert wird meist am 21.06. oder an den Tagen drumherum.

Auf zwei Events möchten wir ganz besonders hinweisen:

Am Wochenende vom 17. bis zum 19. Juni gibt es ein Sommersonnenwend-Wochenende, organisiert vom Seminarzentrum Terra Silva, in Albertshausen, Hessen. Wer dort noch dabei sein möchte sollte sich beeilen, sich anzumelden und Fahrt und Übernachtung zu organisieren.

Sommersonnenwendfeier im Halloh

In Berlin findet am 21. Juni auf dem Teufelsberg ein großes öffentliches Ritual statt. Beginn ist 20 Uhr.

Sommersonnenwende auf dem Teufelsberg

Lasst uns feiern!

Weitere Informationen zum Fest und zu verschiedenen Traditionen: Jahreskreis.info

Das geht uns alle an: Spaziergang für Weltoffenheit und Toleranz 7. Mai 2016

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Spaziergang für Weltoffenheit und Toleranz am Samstag, 7. Mai 2016, von 15:00 – 17:00 Uhr: Posaunen statt Parolen! Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin: Der Friede in unserer Stadt braucht Ihr, braucht Dein, braucht Euer Engagement.

Bei der Ankündigung, dass am 7. Mai 2016 rechtspopulistische Gruppen, tausende Menschen durch das Berliner Regierungsviertel ziehen, dürfen wir nicht stillschweigend zusehen. Deshalb ruft die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gemeinsam mit einer Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen und demokratischer Parteien dazu auf, friedlich im Geiste christlicher Nächstenliebe für Toleranz und Weltoffenheit zu demonstrieren.

Start: 15.00 Uhr, Brandenburger Tor
Route: Ebertstraße, Hannah-Arendt-Str.,
Französische Straße, Markgrafenstraße
Ende: Kundgebung am Gendarmenmarkt

Der Tempel der Sophia stellt sich vor

In unserem Aktionsbündnis zur Langen Nacht der Religionen 2016 arbeiten insgesamt neun verschiedene Vereine, Gruppen und Zirkel mit.

In diesem Artikel stellt sich der Tempel der Sophia vor, der übrigens zum Vollmondritual am 21. Mai herzlich einlädt.

Der Tempel der Sophia

TdS2Der Tempel der Sophia ist ein heidnisch-eklektischer Frauen-Kreis. Namensgeberin und Patronin unserer Gemeinschaft ist Sophia, die Göttin der Weisheit. Wir verehren allerdings nicht nur diese eine Form der Großen Göttin, legen aber besonderen Wert auf die Qualitäten, für die Sophia steht. So versinnbildlicht sie für uns die Weiterentwicklung, das Lernen, den Wissensdurst und das Fortkommen. Die Taube ist ihr Symbol und steht für den Geist. Sophia reicht uns den Kelch der Weisheit; wir müssen nur zugreifen. Deshalb ist im Tempel der Sophia jede Schwester gleichzeitig Schülerin und Lehrerin. Sophia verkörpert darüber hinaus den Aspekt der gelebten Weiblichkeit im Tempel. Als weibliche Seele des jüdisch-christlichen Gottes gilt Sophia sogar als Quelle seiner wahren Kraft. Sophia wird oft als schwangere Frau, als eine Muttergöttin (für die Gnostiker war sie gar die Mutter der gesamten Schöpfung), dargestellt; in ihr reift etwas heran und dieses Sinnbild übertragen wir auf unseren Zirkel. Gleichzeitig symbolisiert sie die Fülle des vollen Mondes. Die Flügel Sophias beflügeln den Zirkel und jede einzelne Schwester, unbekanntes Gebiet ohne Angst zu betreten. Im Mittleren Osten wird Sophia mit Sternen gekrönt dargestellt, was ihre absolute Göttlichkeit unterstreichen soll.

Der Tempel in unserem Namen ist als ein heiliger Ort zu verstehen, der fern vom Alltag liegt. Ein geheimer Ort, den nur die Schwestern des Zirkels kennen, da nur sie ihn bilden können. Hier werden Konventionen und Zwänge abgestreift, jede darf so sein, wie sie es wünscht. Im Tempel wird gebetet, gezaubert, getanzt und gesungen. Er symbolisiert zudem die fünf Elemente Luft, Feuer, Wasser, Erde und Geist, die jede Schwester ausgewogen kultivieren soll. Positive Gedanken und Wünsche sollen ihren Ausgangspunkt im Tempel haben und sich im „normalen“ Leben der Schwestern manifestieren, auf dass sie sich glücklich und zufrieden menschlich wie spirituell weiterentwickeln können und eine jede ihre persönlichen Ziele erreicht. Die Energie, die eine Schwester in den Tempel hineinträgt, soll sie mannigfaltig zurückerhalten.

Im Kreis ist es das höchste Ziel, dass die Schwestern in vollkommener Liebe und vollkommenem Vertrauen miteinander verbunden sind. Für jede einzelne von uns ist es ein Privileg, dieser Schwesternschaft anzugehören. Der Zirkel soll uns helfen, das Göttliche in uns und um uns herum in der Gemeinschaft zu zelebrieren. Sophias erleben die Vernetzung zwischen allen Dingen auf dieser Erde und wissen, dass alles ein Teil eines größeren Ganzen und von Natur aus heilig ist. Wir erkennen die Existenz einer Realität an, die weitaus größer ist, als die tägliche Wahrnehmung vermuten lässt. Durch rituelle Praktiken und kontinuierliches Lernen erleben wir diese Realität und gewinnen an Weisheit dazu. Wir feiern die natürlichen Zyklen von Geburt, Wachstum, Tod und Wiedergeburt und praktizieren Rituale, um uns auf den Jahreslauf der Erde einzustimmen. Statt sich auf eine einzelne Kultur oder ein bestimmtes Pantheon festlegen zu müssen, ermuntert der Tempel der Sophia die Schwestern dazu, ihre eigenen Interessen zu kultivieren.

Die Mitglieder des Tempels erkennen an, dass jedes Individuum das Recht und die Pflicht hat, Verantwortung für seine eigene spirituelle Entwicklung zu übernehmen. Eine Schwester dieser Gemeinschaft nimmt diese Rechte und Pflichten wahr. Sophias benutzen keine Magie, um andere zu manipulieren oder ihnen zu schaden, da wir das Göttliche in allen Dingen erkennen und bestrebt sind, nach dieser Philosophie zu leben, indem wir alles mit Ehrfurcht, Respekt, Mitgefühl, Leidenschaft und Dankbarkeit behandeln.

tempeldersophia@gmx.de

Der Tempel der Sophia lädt ein zum Vollmondritual am 21. Mai

Offenes Vollmondritual des Tempels der Sophia für alle interessierten Frauen und Männer

night-252632_640Liebe Hexen und Heiden,

der Tempel der Sophia lädt zu einer Begegnung mit der Mondgöttin ein!

Gemeinsam wollen wir ein Offenes Vollmondritual am Samstag, 21. Mai, 21.00 Uhr, unter freiem Himmel im Volkspark Prenzlauer Berg begehen.

In lockerem Umfeld wollen wir einander kennenlernen, die Natur und den Mond ehren sowie wild singen und tanzen.

Wenn du kommen und an diesem magischen Treiben teilhaben magst, dann sag zur Facebook-Veranstaltung zu: https://www.facebook.com/events/873195409457850/
Alternativ für alle Interessierten ohne Facebook-Account: E-Mail an tempeldersophia@gmx.de

Details zum Treffpunkt gibt es kurz vor dem Ritual.

Wir würden uns freuen, wenn wir dich zum Vollmondritual in unserem Kreis begrüßen dürfen!

Liebe Grüße und blessed be
Tempel der Sophia

 

Megalithkultur als Abbild unserer Vorstellungen

Jeder kennt die Megalithstrukturen von Stonehenge und Avebury und vielleicht auch ähnliche Bauten rund um die Welt. Wir wissen noch längst nicht alles über diese Orte, aber sie strahlen Kraft aus und ziehen auch heute tausende Menschen an, um sich dort zu versammeln.

Was wir wissen ist, dass sie auch ein Abbild der kosmologischen und spirituellen Vorstellungen unserer Vorfahren waren: der Lauf der Sonne, des Mondes, der Stand der Sterne, der Jahreslauf und die Position des Menschen darin waren Vorbild der Konstruktionen.

Und immer mehr dringt in unser Bewußtsein: Wir haben das Bedürfnis nach der Verbindung unserer geistigen Vorstellungen, unserer Gefühle und unseres Körpers an solchen Orten. Nicht nur archäologisches Interesse steckt hinter dem Wiederaufbau solcher Orte, z.B. Woodhenge und beim Himmelsobservatorium Goseck.

Ein großartiges Projekt ist das Multiversum Projekt in Schottland. In diesem Beitrag wird deutlich wie sich hier Erkenntnisse und das Bild vom Universum mit der Landschaft verbinden und für Menschen zu einer begehbaren Erfahrung werden.

Fertiggestellt 2015 ist der Ort nun öffentlich zugänglich: Crawick Multiverse.

Crawick Multiverse from Garden Museum on Vimeo.

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