Filmtip: „Ein Zauber gegen die Dunkelheit“ (arte, Mediathek)

„Ein Zauberspruch, der die Dunkelheit vertreibt: Im Mittelpunkt des Werkes von Ben Rivers und Ben Russell stehen ein Mann und seine drei Leben: Zunächst als Mitglied einer Kommune auf einer kleinen estnischen Insel, dann als Eremit in der Einsamkeit des finnischen Südens und schließlich als Frontmann und Sänger einer neoheidnischen Black-Metal-Band in Norwegen. Der umtriebige Protagonist und seine bewegte Biografie stehen für die Suche eines Menschen nach einem spirituellen Dasein in einer zunehmend weltlich ausgerichteten Kultur. “

Nehmt euch Zeit, lehnt euch zurück – ein außergewöhnlicher Film. Außerdem ein Schlaglicht auf die Vielfalt, die heute gelebte Spiritualität bedeutet.

Ein Zauber gegen die Dunkelheit (95 min)

Populismus und Intoleranz entgegentreten!

Stellungnahme von Mitgliedern religionsübergreifender Gremien in Berlin

Auf Initiative von 1219.e.V. haben Mitglieder des Koordinierungskreises des Berliner Forum der Religionen und des Initiativkreises der Langen Nacht der Religionen in Berlin eine Stellungnahme zu den Demonstrationen der PEGIDA und den Angriffen auf ein Flüchtlingsheim in Franken herausgegeben.

Ich finde es sehr wichtig, dass auch wir natur-spirituell, pagan, heidnisch orientierten Menschen diesen Aufruf unterstützen.

Zum Artikel bei 1219 e.V.

Der Text des Aufrufes als pdf

Die Liste der Unterzeichner*nnen

Über die dort angegebene Mail-Adresse kann der Aufruf unterzeichnet werden.

Auch auf Change.org gibt es eine E-Petition „Für ein buntes Deutschland“, auf die ich hier gern hinweise:

Petition „Für ein buntes Deutschland“

Jul – Fest /Rauhnächte

Ein wunderbares Jul-Fest / Mittwinterfest / Winter-Sonnenwende wünschen wir allen! Wir alle feiern – egal wie wir diese Zeit nennen mögen – die Wiederkehr des Lichts und der Sonne.

Die Rauhnächte – die Nächte von Weihnachten – sind eine besondere Zeit. Magisch, bewegt und besinnlich. Begeht sie bewußt, ohne Stress und Hektik.

 

Dieses Lied steht für die besondere Stimmung dieser Tage.

„Flackerndes Feuer – von Hilde Brun

Veröffentlicht am 03.10.2012

Die Strophen 1 und 4 sind nur leicht abgewandelt nach der deutschen Version eines ungarischen Volksliedes. Strophen 2 und 3 sind nach der Völuspa von mir dazu gedichtet für eine Jul-Version. Die Melodie gehört zu einem bekannten ungarischen Volkslied.“

 

Ein gemeinsamer heidnischer Ritualplatz – Projekt einer vereinsunabhängigen Gruppe

Mit freundlicher Genehmigung von Achim veröffentlichen wir hier einen Artikel über das Projekt eines gemeinsamen heidnischen Ritualplatzes in Deutschland. Eine überaus spannende Idee – denn allein darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Wege dazu zu bringen, miteinander zu kommunizieren ist ein gutes Anliegen.


 

Seit langem steckt das Heidentum in Deutschland fest:
in einem Nischendasein, in Grabenkämpfen, in einem diskriminierenden  Image, in seiner eigenen Bequemlichkeit. Unzufriedenheit darüber ist weit verbreitet, viel verbreiteter als Ansätze, wie wir etwas daran ändern können.

Die Idee

Einige Mitglieder des Vereins für Germanisches Heidentum e.V.  durften 2012 in Russland Zeugen eines großen Mittsommerfestes werden, das auf dem zentralen Ritualplatz der „Union der slawisch-heimatlichen Glaubensgemeinschaften“  in Kaluga stattfand. Zu Mittsommer 2014 nahmen sie auf dem zentralen Ritualplatz eines weiteren russischen heidnischen Vereins namens „Ring des Veles“   an einem traditionellen „Kupalo“-Fest mit 2000 Besuchern teil. Überwältigt nicht nur von der Atmosphäre, sondern auch vom Zusammenhalt, der Offenheit und dem Optimismus der russischen Heiden, entstand die Idee: Das können wir auch!

Die meisten Religionen haben einen besonderen, identitätsstiftenden Kultplatz, und auch für heidnische Religionen sind die historischen Beispiele zahlreich.

Ein ganz moderner Ritualplatz, der nicht an einen einzelnen Verein gebunden ist, sondern allen toleranten Heiden für ihre Feste offensteht, bietet einen richtungsübergreifenden Identifikationspunkt, eine Anlaufstelle auch für interessierte Nichtheiden und die aufgeschlossene Öffentlichkeit. Heiden verschiedener Strömungen können zusammen feiern, sich austauschen und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln.

Ein solcher Platz wird über Heidenkreise hinaus wirken und durch seine Medienwirksamkeit helfen, die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz heidnischer Religionen zu fördern. Dass so etwas nicht nur in Russland funktioniert, beweist ein ähnliches dort auch staatliche unterstütztes Projekt in Island (Asatru-Religion in Island: Weisheit der Wikinger – SPIEGEL ONLINE).

Was wir wollen

Wir wollen Heiden jenseits von Vereinen und Gruppierungen zusammenbringen, um gemeinsam am Aufbau eines solchen Ritualplatzes zu arbeiten. Wir denken an Hessen oder Thüringen, beispielsweise die Region Eisenach/Kassel, weil sie zentral in Deutschland gelegen und von Ostsee wie Alpenrand gleichermaßen gut erreichbar ist. Ein solches Vorhaben ist zu groß für nur eine Handvoll Leute, daher suchen wir insbesondere Sponsoren und tatkräftige Helfer, die mit uns gemeinsam einen Förderverein oder eine Stiftung gründen und sich um die Planung und Durchführung kümmern. Zwei Dutzend Mitheiden engagieren sich bereits für dieses Projekt.
In schöner Umgebung in der Nähe einer Ortschaft wollen wir ein geeignetes Stück Land kaufen oder langfristig pachten und mit viel Eigenarbeit, aber, wo nötig, auch mit Fachleuten, eine heilige Stätte nach historischem Vorbild aufbauen, mit verschiedenen zentralen Holzidolen, Feuerstellen und einer umgebenden Hecke.

Wie so etwas ausgesehen haben könnte, zeigen Ausgrabungen in Groß Raden  oder Oberdorla.

Wir denken auch an Unterstände und angeschlossene Wochenend-Campingmöglichkeiten mit einfachen Sanitäranlagen, die sich mit der Zeit ausbauen lassen.

Wir wollen gute Beziehungen zur nächsten Ortschaft aufbauen, die örtliche Verwaltung einbeziehen und, wo immer wir Fachleute brauchen, auf lokale Betriebe zurückgreifen, denn jeder, der von dem Projekt betroffen ist, soll auch davon profitieren. Bäckereien und Lebensmittelläden können größere Gruppen versorgen. Camping-Muffel und Besucher mit körperlichen Einschränkungen werden Übernachtungsmöglichkeiten zu schätzen wissen. Die freiwillige Feuerwehr wollen wir in unsere Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen einbeziehen.

Der entstehende Ritualplatz soll allen seriösen Heiden unabhängig von ihren Zugehörigkeiten für ihre selbst organisierten religiösen oder kulturellen Veranstaltungen kostenlos offenstehen, von einer Beteiligung an den Betriebskosten abgesehen. Eine Nutzung zu politischen Zwecken ist ausgeschlossen, damit der sakrale Charakter nicht von unschönen Nebentönen gestört wird.

Wie kann ich mich beteiligen?

  • Spenden sind sehr willkommen, jeder Betrag zählt! Ein Spendenkonto wird zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt.
  • Wer das nötige Hintergrundwissen oder schlicht Erfahrung darin hat, kann bei der Gründung und Organisation des Fördervereins helfen.
  • Wir brauchen auch Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Platz. Mehr Details zu den Anforderungen kannst du von Achim erhalten.
  • Wenn du einschlägige Expertise oder Erfahrung mit den baulichen und landschaftsbaulichen Aspekten hast oder einfach gern anpackst, kannst du uns aktiv beim Ausbau helfen.
  • Sobald wir einen Platz gefunden haben und der Ausbau begonnen hat, brauchen wir Helfer, die sich um den Betrieb kümmern, nach dem Rechten sehen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
  • Kreative Ideen nicht nur zur Gestaltung des Platzes prüfen wir gern und nehmen sie gegebenenfalls in unsere Pläne auf.

Kontakt und weitere Informationen

  • Achim: achim@vfg
  • Jörg: Joerg.Rohfeld@t-online.de

 

Ein weiterer Artikel zum Thema Hexen in Berlin

Im Moment nehmen sich wohl zahlreiche Medien des Themas an. Auch die „Zeit“ veröffentlichte ein Interview mit einer Hexe aus dem Berliner Raum:

Hexenreligion: „Nackt im Wald tanzen tut weh an den Füßen“

Wie passen magische Rituale und heidnische Spiritualität in ein gutbürgerliches Leben? Besuch bei einem Leser, der sich Hexe nennt Interview: Daniel Herbstreit

Zum Artikel

Ein klares Nein zu Vandalismus

Im Moment nimmt auf der Welt und auch in unserem eigenen Land die Intoleranz und Gewalt rapide zu. Oft werden Akte der Gewalt, Kriege, Morde und auch Sachbeschädigungen religiös begründet.

Wir lehnen solche Handlungen und auch diese Form der Begründung strikt ab.

Weder lässt sich eine leidvolle Vergangenheit durch neues Unrecht ändern noch gibt es auf diese Weise eine gemeinsame Zukunft aller Menschen.

Wir veröffentlichen daher zu den konkreten Vorfällen an den Extern-Steinen und in Fritzlar die folgenden Erklärungen von Paganen und Heidnischen Organisationen und Vereinen und rufen zu einem Umgang miteinander auf, der von Respekt und Toleranz bestimmt wird. Mehr lesen

Oktober – Stammtisch

Der Oktober – Stammtisch findet wie immer am 1. Samstag im Monat statt, diesmal also am Samstag, dem 4. Oktober.

Ab 20.00 Uhr treffen wir uns im „Schraders“, Malplaquetstraße 16b in Berlin-Wedding. Wir sind voraussichtlich wieder in der „Couch-Ecke“ im „Roten Salon“, sonst bitte am Tresen nach „Pagan-Stammtisch“ fragen.

Wir freuen uns auf alle „alten“ und neuen Freunde!

Das Orga-Team des Stammtisches

 

Wir feiern Mabon

Mabon ist das letzte der Erntefeste und steht für den Übergang in die dunklere Jahreszeit.

Wir ernten – wortwörtlich die letzten Kräuter und Früchte, Gemüse, das letzte Korn. Wir besinnen uns auf all das was wir in diesem Jahr im Frühling ausgesät haben, was zur Reife kam und nun für uns da ist.
Gedanken, Erkenntnisse, Begegnungen, Vorhaben im Beruf und privat und vieles mehr.

Das alles ist unser Vorrat für die Zeit die jetzt kommt und unsere Vorsorge für die neue Aussaat im nächsten Frühjahr.

Ich möchte, da es auf diese Seite und zu unserem Anliegen hier paßt, einen kleinen Teil davon herausgreifen:

Der erste Aufruf auf der fb-Seite des Stammtisches an der Aktion in Fritzlar teilzunehmen stammt vom Januar 2014. Das Aufruf-Video wurde geteilt und es gab erste, durchaus kontroverse Diskussionen, die sich auch über mehrere Stammtische streckten. Eine Gruppe von uns entschloss sich, im Juni die 7 Stunden Autofahrt zu wagen und das Anliegen zu unterstützen. Es war, wie sich im verlinkten Artikel nachlesen lässt, eine erfolgreiche Veranstaltung.

Interessanter ist noch was sich mittlerweile daraus entwickelt. Zahlreiche wieder aufgelebte oder neue persönliche Kontakte. Die Aktion „Wir Heiden“ mit den Buttons. Trommelkreise und Workshops vernetzen sich. In Berlin bekam die Idee, an der Langen Nacht der Religionen ab 2015 teilzunehmen einen neuen Impuls und die ersten Schritte sind getan, auch und gerade dank der Kontakte aus Fritzlar… Viele Beteiligte haben das Gefühl, dass hier etwas wächst.

Wenn etwas wächst bedarf es der Achtsamkeit und Pflege, damit es reiche Ernte bringen kann und wir es über den Winter schaffen um neu zu säen.

Diese Erkenntnis und die Energie wünsche ich mir für uns alle, die daran arbeiten.

Wenn wir am Sonntag Mabon feiern werden wir auch verbunden sein mit dem Trommelkreis für das Weltklima.

Wir sind Teil der Natur, unsere Spiritualität ist Teil der Natur, die Kräfte mit denen wir arbeiten sind Teil der Natur. Daraus gewinnen wir Kraft und wir geben sie in stetem Kreislauf zurück.

In diesem Sinne – ein wundervolles Mabon / Ernte – Fest.

Blessed be

Eure Sinmara

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Aufruf zum Trommelkreis für das Weltklima am 21. September

 

Trommelkreis für das Weltklima

Für den 21. September wird zu einem Trommelkreis für das Weltklima aufgerufen. Die Veranstaltung wird in Darmstadt stattfinden. Auch wer nicht direkt teilnehmen kann ist natürlich aufgerufen, dort wo sie oder er ist, etwas zu tun, ein Zeichen zu setzen oder sich in der Kraft mit diesem Anliegen zu verbinden. Im Folgenden zitiere ich den Aufruf:

„Am 21. September (Sonntag) ruft die Organisation AVAAZ zu einem internationalen Klima-Tag auf. Wer bildet mit uns anlässlich dieses Ziels „nur noch saubere Energien bis zum Jahre 2050“ in Darmstadt einen TROMMELKREIS für das Weltklima?
Das Symbol, das ausgewählt wurde, um all diese friedlichen Aktionen an diesem Tag miteinander zu verbinden, ist ein grünes Herz.“

 

Hier gehts zur  facebook – Gruppe /Veranstaltung

Es gibt dazu auch eine Petition von AVAAZ:

„An nationale, lokale und internationale Entscheidungsträger:

Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel außer Kontrolle geraten könnte und so alles, was uns am Herzen liegt, gefährdet. Bitte halten Sie den globalen Temperaturanstieg unter dem gefährlichen Grenzwert von 2°C, indem Sie den CO2-Ausstoß allmählich auf Null reduzieren. Hierzu müssen Sie dringend realistische globale, nationale und örtliche Vereinbarungen treffen, mit denen unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft bis 2050 auf 100% erneuerbare Energien umgestellt wird. Gestalten Sie diesen Umstieg fair und unterstützen Sie die anfälligsten Bevölkerungsgruppen. Unsere Welt ist es wert, erhalten zu werden, und jetzt ist der Augenblick zu handeln. Doch um alles zu verändern, sind wir alle gefragt. Machen Sie mit!“

Zur Petition

Auch in Berlin wird es eine zentrale Demo geben:

„Was passiert wann in Berlin? Die Aktionen im Überblick:
14.00 Uhr – Alex/Neptunbrunnen – Fußgängerdemo mit tanzender Silent Climate Parade
14.30 Uhr – Mariannenplatz Kreuzberg – Fahrraddemo gegen den Klimawandel
16.30 Uhr – Potsdamer Platz/Ebertstraße – Kinder- und Familiendemo
Alle drei Demozüge enden am Brandenburger Tor (Klima-Fest ab 16 Uhr)

Sei dabei wenn Berlin mal schnell die Welt rettet!“

Zur Berliner Aktion

UPDATE vom 24.09.2014:

Hier gibt es Videos der Aktion in Darmstadt:

 

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