Orte der Stille – Tempelraum

Berlin ist eine quirlige Stadt. Lebendig, laut. Das hat schöne, aber auch belastende Seiten.

Göttin aus unserem Tempelraum 2016

Ein wichtiger Aspekt von Spiritualität ist auch das Zur-Ruhe-kommen, aus dem Alltag herausgenommen sein, um besser mit sich selbst und all den Eindrücken um sich herum umgehen zu können.

Diese Idee wurde schon vor Jahren von der Initiative „Orte der Stille“ aufgegriffen, die Sakralgebäude aber auch weltliche Räume wie im Brandenburger Tor nutzt.

„Ein Ort der Stille ist ein Ort, der von Menschen geliebt und belebt wird. Er ist aufgeladen mit spiritueller oder auch religiöser Energie, ein Ort, der die Qualität bewusster Stille erleben lässt. Das kann eine Kirche, eine Moschee, eine Synagoge, ein Tempel oder ein buddhistischer Meditationsraum sein.

Die Vielfalt ist ein wichtiger Bestandteil dieses Projektes, ebenso wie die Voraussetzung, dass alle Besucher eines Ortes der Stille „in Ruhe gelassen“ werden sollen, wenn sie nichts anderes signalisieren.“

Auf unserer Veranstaltung zur Langen Nacht der Religionen greifen wir den Gedanken seit letztem Jahr auf und bieten einen Raum der Stille, einen Tempelraum an. Ein gemeinsamer Altar wird errichtet (im letzten Jahr geschmückt mit einer großen Göttin-Statue) und jeweils eine Person aus einer der Gruppe ist dort als „Tempelwächter*in“ anwesend falls Beistand nötig ist. Der Raum wurde durchgängig genutzt. Wir werden daher auch in diesem Jahr einen „Raum der Stille“ einrichten.

Orte der Stille in Berlin

 

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