Religionspolitische Anhörung unter Beteiligung der Pagan Federation (PFI e.V.)

Noch werden pagane / heidnische Vereine und Organisationen selten bis gar nicht in die religionspolitischen Überlegungen von Parteien einbezogen.

DSC_0353Bei Bündnis 90 / Die Grünen bewegt sich derzeit jedoch viel im Feld Religionspolitik. Zwei Jahre beriet eine vom Bundesvorstand einberufene Kommission über die Notwendigkeit von Reformen und die Leitlinien künftiger Arbeit.

Das Ergebnis orientiert auf die Gestaltung einer auch im Feld Religion pluralistischen Gesellschaft.

Der Abschlussbericht

Erfreulich war dass zu einer Anhörung am 2. Juli 2016 Vertreter*innen der Pagan Federation International Deutschland e.V. eingeladen wurden, die mit über 20 anderen Religionsgemeinschaften, darunter u.a. der EKD, der katholischen Kirche, verschiedenen muslimischen Gruppen, Aleviten, Buddhisten, Bahai, Sikh, Freikirchen diskutierten und Stellung bezogen.

Für die Vertreter*innen der PFI e.V. stand dabei der vom Kommissionsbericht auch so eingeschätzte dringende Reformbedarf des Kirchlichen Arbeitsrechts (Wahrung der Religionsfreiheit von paganen / heidnischen Mitarbeiter*innen), Feiertagsregelungen (Recht auf Urlaub, Abschaffung von Tanzverboten), Friedhofsordnungen (Zulassung heidnischer Symbole) und die (öffentliche) Anerkennung ihrer Religionsgemeinschaften im Mittelpunkt.

Ein Bericht aus Sicht des Humanistischen Verbandes

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