Kräuterwanderungen in Berlin

Bärlauch, Allium ursinum. Foto von sannse, 24 April 2004, Essex, England. CC BY-SA 3.0

„ Früher habe ich einfach nur eine Wiese gesehen, jetzt nach diesen kurzweiligen 2 Stunden sehe ich überall spannende Pflanzen, die man essen kann oder als Hausmittelchen verwenden kann. Toll, Danke!“

Wildpflanzenführungen gibt es in Berlin ja inzwischen reichlich, aber nur wenige auf denen man so viele verschiedene Informationen über die Pflanzen bekommt, wie bei Claudia Winter. Sie führt ihre Teilnehmer bewusst durch innerstädtische Parks und Wälder und zeigt den Teilnehmern, was alles auf einer einfachen Wiese wächst oder was das da eigentlich für tolle Sträucher sind. Dabei erzählt sie auf kurzweilige und unterhaltsame Weise viel über Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche, als Heilpflanze oder auch Räucherpflanze. Auch Mythologisches gibt es einiges zu erzählen über Holunder und Co. Claudia gibt viele Hinweise und Tipps & Tricks für die Bestimmung der Pflanzen, so dass ihr auch beim nächsten Mal ganz leicht die Vogelmiere vom Gundermann unterscheiden könnt.
Die Wanderungen haben jeweils ein besonderes Thema. Schaut einfach mal auf Claudias Seite vorbei und informiert euch.
Die nächste Kräuterwanderung ist am 18. März.

Friedenskundgebung „Religionen für ein weltoffenes Berlin“ am 16. März, 17.30 bis 19.00 Uhr

Wir rufen alle Heiden/Paganen auf, für dieses Anliegen einzutreten. Die Pagan Federation International Deutschland e.V. hat den Veranstaltern ihre Solidarität zugesichert. Falls es noch möglich ist, einen Beitrag einzubringen werden wir das tun.

Die Einladung:

Am 16.03.2017 möchten wir gemeinsam mit Ihnen unter dem Motto: „Religionen für ein weltoffenes Berlin- Friedenskundgebung am Breitscheidplatz“ von 17:30-19.00 Uhr ein Zeichen für den Frieden in Berlin setzen.

Als religiöse Menschen einigt uns der in allen Religionen innewohnende Wunsch, zum Frieden auf Erden beizutragen. Gemeinsam wollen wir als Friedenstifterinnen und Friedenstifter wirken und Menschen zu mehr Toleranz und Barmherzigkeit ermutigen.

In Zeiten, in denen Terrorakte die Welt erschüttern, Menschenfeindlichkeit die Herzen vieler vergiftet und Verfassungsfeinde den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gefährden, müssen wir gegen Gewalt, Hass und Intoleranz unsere Stimmen erheben und gemeinsam für ein solidarisches und weltoffenes Berlin einstehen.

Wir alle tragen Verantwortung für Berlin und die Zukunft unserer Verfassungswerte. Es ist an uns allen, Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen, denn die

„entscheidende Trennlinie in unserer Demokratie verläuft nicht (…) zwischen Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nicht-Demokraten. Es zählt nicht die Herkunft, es zählt die Haltung.“ (Joachim Gauck – Rede zum Ende seiner Amtszeit, am 18.01.2017)

Ab 17.30 Uhr wollen wir schweigend an die Opfer von Gewalt im Namen von Religionen gedenken. Um 18.00 beginnt dann unsere gemeinsame Kundgebung mit Beiträgen aus Religionsgemeinschaften in Berlin, die zum Friedensengagement aufgrund unseres jeweiligen Glaubens ermutigen werden. Als Abschluss werden wir mit Angehörigen verschiedener Berliner Religionsgemeinschaften unsere Friedensbitten an Gott richten.

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Zum Weltfrauentag

Die wieder entdeckte Rolle von Frauen als Priesterinnen, Seherinnen, Sybillen.

Eine Diskussion auf dem Weltparlament der Religionen 2015
Video Production
The rapidly growing and now well-established women’s spirituality movement is rebirthing a lost and suppressed history of ancient Goddesses, sophisticated cosmologies and rich religious rites and wisdom. With increasingly sophisticated academic foundations and vital forms of spiritual expression and engagement, this discussion will explore how the movement is having profound impact on women’s lives, values, and the broader culture particularly with regard to the global environmental crisis. Presenters Presenter Phyllis Curott PanelistDeirdre Pulgram Arthen Director, The EarthSpirit Community Panelist Angie Buchanan Earth Traditions Panelist Vivianne Crowley PhD Council Member & Interfaith Committee, The Pagan Federation Panelist Taya Shere Panelist Rev. Selena Fox Priestess/Environmentalist/Author, Circle Sanctuary Panelist Francesca C. Howell, PhD Faculty, Naropa University and Cherry Hill Seminary

Heiden und Christen – ein streitbarer Dialog beginnt?

Als Reaktion auf die Meldungen um den „rechten Duiden“ erschien in der katholischen „Tagespost“ ein Beitrag von Josef Bordat, der einigen Unmut und auch Widerspruch in heidnischen Kreisen hervorrief.

Hier ist der Artikel noch einmal zum Nachlesen im eigenen Blog des Autors: Rechte Heiden.

Unter anderem gab es eine sehr lesenswerte Entgegnung der Nornirs Aett: Mit „alternativen Fakten“ gegen böse Heiden

Mathias Wenger, der auf unserer Veranstaltung zur Langen Nacht der Religionen über „Heidentum und Christentum“ referieren wird, wandte sich mit folgender Stellungnahme an Josef Bordat, die sogar in seinem Blog abgedruckt wurde. Wir hoffen das ist der Beginn eines niveauvollen Dialoges.

Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des Autors, den Beitrag nun auch hier.

Weil sich auch in der Natur die Gottheit widerspiegelt – Antwort eines dezidierten Neuheiden an Josef Bordat

                                                                                                     von Matthias Wenger

 

Josef Bordat hat in der Tagespost vom 03.02.2017 eine Renaissance des Heidentums im Europa der Gegenwart beklagt. In radikaler Weise werden Züge des Heidentums ins Verhältnis gesetzt gegenüber christlichen Werten.

Man merkt Bordat ein hohes Mass an Empörung an – christliche Werte insbesondere katholischer Provenienz liegen ihm am Herzen. Das sei ihm gegönnt.

Aber auch mir als dezidiertem, wenngleich selbstkritischem Neuheiden ist seine Religiosität Herzenssache. Deshalb kann dieser „Generalangriff“ nicht gänzlich unwidersprochen bleiben.

Ich finde nämlich, dass unterschiedliche religiöse Positionen nicht im Kontext von Abwertung und Überbewertung verhandelt werden sollten, sondern im Rahmen ihrer Differenzen und Affinitäten.

Was mir als erstes auffällt in Bordats Essay, ist die Gleichsetzung von Heidentum und mitteleuropäisch-germanischer Stammeskultur.

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Dialog der Religionen auf der IGA (13. April bis 14. Oktober)

Mit dem ‚Pavillon der Kulturen‘ eröffnet die IGA einen besonderen Raum und schafft einen Begegnungsort für Religions- und Glaubensgemeinschaften. Sowohl der Pavillon als auch das Programm wurden gemeinschaftlich von christlichen, muslimischen, jüdischen, buddhistischen und hinduistischen Gemeinden aus Berlin geplant sowie dem Berliner Forum der Religionen. In Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Vertreterinnen und Vertretern von Religions- und Glaubensgemeinschaften wurde der offene Dialog ins Leben gerufen.

TÄGLICHE MITTAGSANDACHTEN (12-12.30) im Pavillon der Kulturen auf dem IGA-Gelände vom 13. April 2017 bis zum 14. Oktober 2017


Es wird auch heidnisch-pagane Beiträge geben, auf jeden Fall am 9. und am 16. Mai, eventuell auch mehr. Wir informieren euch an dieser Stelle!

Heidnisch-schamanische Frühlingszeremonie am 19. März

H E I D E N I M Ö F F E N T L I C H E N R A U M

Liebe Heiden und Freundinnen & Freunde von Mutter Erde!
Am 19. März seid ihr von Herzen eingeladen, mit einem heidnisch-schamanischen Ritual im Berliner Tiergarten den Frühling zu begrüßen und die alten Götter und guten Kräfte, die unsern Lebensweg begleiten, zu ehren!

Nach der wunderschönen ‚Wurzelzeremonie‘ im Oktober, freue ich mich sehr, mit Ulrike & Hazy von der Fuchsfamilie und Freunden von ‚Pagane Wege & Gemeinschaften‘ nun wieder ein öffentliches Ritual zu gestalten.

Wir werden OSTARA, die Göttin des Frühlings, rufen und THOR, den Menschenfreund, der mit seinem Hammer die Winterriesen vertreibt und in Midgard die junge Saat beschützt.
Wir werden singen, Runen tönen, bei einem Met-Horn unseren Dank an das Leben aussprechen, und während der Opferbitten kann jede*r in stille Zwiesprache mit den Göttern treten, während der Kreis mit Gesang, Trommeln und Rasseln die verbindende Energie zwischen Midgard und Asgard hält.

Kommt alle, die ihr die Erdenmutter liebt, und lasst uns dieses spezielle Stück Erde, den wunderbaren Tiergarten, der die Stadt mit so viel Gutem nährt, zu unserem Tempel machen!

Wir freuen uns auf einen großen, kraftvollen Kreis! ♥

Ragna Runenweg

https://www.facebook.com/events/1119519738174452/

„Faith In Tune“ am 15. und 16. Juli 2017

Eine oder sogar mehrere pagane/heidnische Vereine und Gruppen werden auch in diesem Jahr auf dem Festival „Faith in tune“ vertreten sein. Währen anläßlich der Langen Nacht der Religionen alle Gemeinschaften als Gastgeber in der ganzen Stadt die Tore öffnen findet das Festival an einem Ort statt wodurch Begegnungen untereinander sehr schön möglich sind. Wir haben uns letztes Jahr dort sehr wohl gefühlt und freuen uns darauf!

Das Faiths In Tune – 2. Berliner Festival der Religionen findet am 15. und 16. Juli 2017 in der Berliner Werkstatt der Kulturen statt und knüpft damit an den Erfolg des letztjährigen Festivals an, welches rund 1400 Besucherinnen und Besucher zählte und die aktive Teilnahme von 30 Berliner Religionsgemeinden und interreligiösen Initiativen umfasste, mit mindestens 13 verschiedenen repräsentierten Religionen. Das Festival wird ein ganzes Wochenende lang die Musik und Tänze diverser Religionen auf einer Bühne zusammenbringen, um die religiöse und kulturelle Vielfalt Berlins zu feiern und über Musik als universelles Medium den interreligiösen Dialog und Respekt in Berlin zu fördern. Das Musikfestival wird begleitet von einem Markt der Vielfalt, auf dem sich religiöse Institutionen und interreligiöse Initiativen aus ganz Berlin den Festivalbesuchern vorstellen und in direkten Austausch treten können, sowie von Ausstellungen zu den Themen Religion und interreligiöses Zusammenleben und einem interaktivem Lern- und Spielbereich für Kinder.

Website

Das Festival der Religionen wird organisiert im Rahmen der gemeinnützigen Initiative Faiths In Tune („Glauben im Einklang“), die seit über fünf Jahren interreligiöse Musikfestivals in London und Berlin veranstaltet, um das friedliche Zusammenleben, den Respekt und den Dialog zwischen Menschen verschiedener religiöser Hintergründe zu fördern. Das langfristige Ziel des Festivals ist, die multikulturelle Identität von Städten wie Berlin und London zu prägen, eine nachhaltige Kultur der friedlichen Koexistenz und Kooperation zwischen Menschen aller kulturellen und religiösen Zugehörigkeit zu fördern und dabei den wachsenden Trends der Fremdenfeindlichkeit und des Rechtspopulismus entgegenzuwirken.

Offene Herzen im Hambacher Wald

Ein Bericht von Heiden-TV

Veröffentlicht am 24.02.2017

Im Rheinischen Revier beteiligten sich am 19.2.2017 etwa 1200 Menschen an einem Waldspaziergang und Protestmarsch gegen weitere Abholzungen im Hambacher Forst, der dem Braunkohletagebau komplett zum Opfer fallen soll.

Michael Zobel, Waldpädagoge und andere Aktivisten hatten dazu im
Rahmen der 35. Waldführung aufgerufen. Die Demonstranten bildeten entlang der ehemaligen Trasse der A4 symbolisch eine rote Linie, an der der Tagebau Halt machen soll, der bereits über 5000 HA des Waldes vernichtet hat. Heiden-TV war mit vor Ort, sammelte Eindrücke und führte mehrere Interviews mit Beteiligten.

Hier ein Link, wenn ihr die Petition von Antje Grothus zur Erhaltung des verbleibenden Waldes unterzeichnen wollt:
https://weact.campact.de/petitions/ha…

Michael Zobels Webseite für Naturführungen:
http://naturfuehrung.com/

Die nächsten Führungen werden wieder stattfinden an folgenden Terminen in 2017:
19. März
23. April
7. Mai
12. Juni
9. Juli
20. August
17. September
15. Oktober…

Orte der Stille – Tempelraum

Berlin ist eine quirlige Stadt. Lebendig, laut. Das hat schöne, aber auch belastende Seiten.

Göttin aus unserem Tempelraum 2016

Ein wichtiger Aspekt von Spiritualität ist auch das Zur-Ruhe-kommen, aus dem Alltag herausgenommen sein, um besser mit sich selbst und all den Eindrücken um sich herum umgehen zu können.

Diese Idee wurde schon vor Jahren von der Initiative „Orte der Stille“ aufgegriffen, die Sakralgebäude aber auch weltliche Räume wie im Brandenburger Tor nutzt.

„Ein Ort der Stille ist ein Ort, der von Menschen geliebt und belebt wird. Er ist aufgeladen mit spiritueller oder auch religiöser Energie, ein Ort, der die Qualität bewusster Stille erleben lässt. Das kann eine Kirche, eine Moschee, eine Synagoge, ein Tempel oder ein buddhistischer Meditationsraum sein.

Die Vielfalt ist ein wichtiger Bestandteil dieses Projektes, ebenso wie die Voraussetzung, dass alle Besucher eines Ortes der Stille „in Ruhe gelassen“ werden sollen, wenn sie nichts anderes signalisieren.“

Auf unserer Veranstaltung zur Langen Nacht der Religionen greifen wir den Gedanken seit letztem Jahr auf und bieten einen Raum der Stille, einen Tempelraum an. Ein gemeinsamer Altar wird errichtet (im letzten Jahr geschmückt mit einer großen Göttin-Statue) und jeweils eine Person aus einer der Gruppe ist dort als „Tempelwächter*in“ anwesend falls Beistand nötig ist. Der Raum wurde durchgängig genutzt. Wir werden daher auch in diesem Jahr einen „Raum der Stille“ einrichten.

Orte der Stille in Berlin

 

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